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Kolpingsfamilie besichtigte Krippen in Halverde und Rheine Ein zeitgemäßes Vergnügen

Von Niklas Ewerding

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Ankum. In der heutigen und modernen Zeit Krippen in Kirchen zu besichtigen – ist das noch zeitgemäß? Um diese Frage zu klären, haben sich etwa 50 Interessierte unter Begleitung des Kolpingpräses Pfarrer Bernd Heuermann erstmalig nach vielen Jahren auf eine Krippenbesichtigungstour begeben.

Zunächst wurde die Krippe in Halverde besichtigt, die über mehrere Ebenen neben dem Hochaltar aufgebaut ist. Anschließend konnten bei einer Kaffeetafel die ersten Eindrücke reflektiert werden. Gestärkt und mit großen Erwartungen fuhren die Ankumer nach Rheine in die St.-Antonius-Basilika. Dort wurden sie von dem Erbauer der Krippe, Friedel Theismann, begrüßt.

Zunächst informierte er sie, dass die Kirche vom selben Architekten entworfen wurde wie die St.-Nikolaus-Kirche in Ankum. Danach gingen die Kolpinger in den Keller der Basilika, wo auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern und einer Tiefe von 30 Metern die Krippe erstellt wurde. Nach einer lebhaften und biblisch basierten Führung spendeten die Teilnehmer 100 Euro für ein Hilfsprojekt im Bistum Telsiai (Litauen), welches von der dortigen Kolpingfamilie seit 20 Jahren unterstützt wird.

Anschließend machte sich die Gruppe nach einem Abschlussgebet mit Pfarrer Heuermann zufrieden und geistig gestärkt auf den Weg in die Heimat.

Dort können die Teilnehmer berichten, dass es durchaus immer noch zeitgemäß ist, Krippen zu besichtigen.


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