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Der Monat verpasster Gelegenheiten Tischtennis: Ueffelns Erste Herren ernüchtert am Jahresende

Ueffeln. Für die Erste Herrenmannschaft des TSV Ueffeln war der Dezember so etwas wie der Monat der verpassten Gelegenheiten. Zwei unglückliche 6:9-Niederlagen in der Liga sowie das vermeidbare Aus im Viertelfinale des Kreispokals sind die ernüchternde Bilanz der letzten Spiele des Jahres.

Gegen den SSC Dodesheide bescherten die Doppel Timmermann/Biemann und Pilatus/Bodensiek dem Gastgeber eine 2:1-Führung, die Timmermann auf 3:1 ausbauen konnte.

Felix Biemann sah anschließend gegen den Spitzenspieler der Gäste bei einer 2:0-Satzführung sowie 6:1 bzw. 8:4 Punkten im dritten Satz schon wie der sichere Sieger aus, als er völlig den Faden verlor und doch noch in fünf Sätzen unterlag. Ebenfalls in fünf Sätzen unterlag Martin Zang, der in seiner Begegnung zu keiner Zeit sein Potenzial abrufen konnte.

Ausgelassene Chancen

Ein 5:1 war zu diesem Zeitpunkt durchaus möglich. So zog Dodesheide auf 7:3 davon. Biemann, Zang und Pilatus stemmten sich mit drei Erfolgen in Serie noch einmal gegen die Niederlage. Letztlich erwies sich die Hypothek der ausgelassenen Chancen jedoch als zu hoch und fuhren im unteren Paarkreuz erneut beide Punkte zum 9:6 ein.

Auch in Nortrup führte sich diese Serie weiter fort, als in den Doppeln zwei unglückliche Niederlagen in fünf Sätzen den TSV in Rückstand brachten. Timmermann/Biemann, Timmermann (2), Biemann, Pilatus und Bodensiek erspielten die Punkte zum vierten 6:9 in der Hinserie.

Damit wurde zweierlei offensichtlich: Auf der einen Seite hat der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen müssen, weil es in den entscheidenden Situationen noch immer nicht gelingt, die knappen Spiele auf der Habenseite zu verbuchen – auf der anderen Seite war man in sechs von neun Begegnungen mindestens auf Augenhöhe mit dem Gegner.

Bei zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der Klassenerhalt durchaus noch in Reichweite, nur müssen in der Rückrunde die Chancen besser genutzt werden.