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Pastorin in Hoyel eingeführt Herzliches Willkommen für „Brückenbauerin“

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<em>Superintendent </em>Wolfgang Loos führte am Sonntag Pastorin Lore Julius in ihr Amt in der Kirchengemeinde Hoyel-Riemsloh ein. Foto: Petra RopersSuperintendent Wolfgang Loos führte am Sonntag Pastorin Lore Julius in ihr Amt in der Kirchengemeinde Hoyel-Riemsloh ein. Foto: Petra Ropers

Riemsloh. Nur zwei Monate währte die Vakanzzeit: Mit einem festlichen Einführungsgottesdienst in der St.-Antonius-Kirche begrüßte die Kirchengemeinde Hoyel-Riemsloh am Sonntag ihre neue Pastorin Lore Julius.

Ein einstimmiges Votum des Kirchenvorstandes ging ihrer Berufung durch den Landesbischof voraus. Die entsprechende Urkunde überreichte ihr Superintendent Wolfgang Loos in der bis auf die Emporen besetzten St.-Antonius-Kirche. Verbunden mit der halben Pfarrstelle in Hoyel-Riemsloh ist ein Mitversehungsauftrag für die zweite Pfarrstelle der Christophorus-Kirchengemeinde Neuenkirchen, die Lore Julius bereits aus Vertretungsdiensten vertraut ist.

Das dörfliche Leben habe sie schon mit der Muttermilch geschmeckt, verriet Wolfgang Loos den vielen Gottesdienstbesuchern. Schließlich wuchs sie als Kind auf einem Hof bei Hannover auf. Ihre Ordination feierte sie 1999 in Riga. Verschiedene Stationen und unterschiedliche Aufgaben folgten, bevor sie ihre Bewerbung für die Nachfolge von Pastor Matthias Bochow einreichte.

Sie sei Pastorin mit Leib und Seele, bescheinigte ihr der Superintendent, und eine Brückenbauerin zwischen den beiden Gemeinden. Brücken baut Lore Julius jedoch nicht nur zwischen Hoyel-Riemsloh und Neuenkirchen, sondern auch nach Melle. Schließlich wohnt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern weiterhin im Pfarrheim der Paulus-Gemeinde. Dabei sieht sie sich als Pastorin bewusst als Teil der Gemeinde. „Wir sind miteinander auf dem Weg!“, betonte sie in ihrer Predigt zum Einführungsgottesdienst.

Und dieser Weg führt für Superintendent Wolfgang Loos aus den engen Grenzen der Beschaulichkeit zu einer evangelischen Kirche, die in der Region lebendig ist und sich den Herausforderungen der Zeit stellt. Kirchenvorstand und Gemeinde freuen sich auf den gemeinsamen Weg. Das bewiesen sie ihrer neuen Pastorin nicht nur im Gottesdienst, der vom Kinderchor sowie den Posaunenchören Hoyel und Neuenkirchen mitgestaltetet wurde.

Auch beim anschließenden Empfang im Antoniushaus bereitete die Gemeinde Lore Julius ein herzliches Willkommen.


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