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Rabe, Krietenstein und eine Kult-Gaststätte In Linne begann die Erfolgsgeschichte des Paul Gauselmann

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Linne. Linne, zwischen Hüsede und Barkhausen gelegen, ist eine kleine Ortschaft. Klein, aber interessant, obendrein landschaftlich überaus reizvoll. Linne hat eine Menge zu bieten.

Erste urkundliche Erwähnungen gehen auf das Jahr 1257 zurück. Mindestens seit 1402 zählt der Ort zum Kirchspiel Barkhausen.

Die ehemalige Wasserburg und Wittlager Burgmannshof Krietenstein ist ein Blickfang. Erbauer um 1760 war Friedrich Ernst Philipp Grothaus. Der rechte Teil des Gebäudes soll Reste aus dem Jahr 1543 enthalten. Am Fachwerk-Torhaus, das aus dem 18. Jahrhundert stammt, befindet sich das Wappen von Claus Grothaus/Engel Cath. Pladiese. Die alte Krietenstein’sche Mühle an der Buerschen Straße ist heute eine Moschee. Linne ist auch Heimat des Rabewerkes. Seit 1889 werden Bodenbearbeitungsgeräte und Sämaschinen hergestellt. Das Unternehmen zählt mittlerweile nach schwierigen Jahren zur Grégoire-Besson-Gruppe, die spezialisiert ist auf die Herstellung und den Vertrieb von Landmaschinen im Bereich der Bodenbearbeitung.

Seit 1936 fertigt die Firma Fritz Böhning in Linne hochwertige Möbel für Wohn- und Schlafzimmer. Aus einem kleinem Tischlereibetrieb entwickelte sich ein modernes Handwerksunternehmen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert liegt der Schwerpunkt der Möbelfertigung im Massivholzbereich.

Weitere namhafte mittelständische Betriebe sind unter anderem die Baumschule Schoster und das mobile Sägewerk von Wilfried Wübbeler. Nicht zu vergessen die Kult-Gaststätte „Jägerkrug“ an der Linner Straße 33. Der „Jägerkrug“ von Bernd Majewski ist die einzige Gaststätte.

Willi Claushallmann, der frühere Wirt, ist vielen Menschen als Linner Original in Erinnerung geblieben. Im Schankraum des „Jägerkruges“ stellte einst Paul Gauselmann 1957 seine allererste Musikbox auf. In den folgenden Jahren wuchs die Firma Gauselmann zu einem international agierenden Konzern mit mehr als 6500 Mitarbeitern und einem Gesamtgeschäftsvolumen von über 1,5 Milliarden Euro.


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