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Der Garten Ansmann Ein kleines blühendes Paradies in Gehrde

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Gehrde. Wer den naturnahen Garten von Brigitte und Reinhard Ansmann besucht, wird von der Üppigkeit und Harmonie dieses 1200 Quadratmeter großen Siedlungsgartens in Gehrde überrascht sein. Auf relativ kleiner Fläche hat das Paar eine Schatztruhe voller Gartenideen umgesetzt.

Seit 1988 ist auf diese Weise rund um ihr Haus ein Gartenparadies der besonderen Art entstanden, in dem exotische Pflanzen mit heimischen Stauden und Kräutern zu einer sehenswerten Einheit verschmolzen sind.

„Früher hatten wir viel Rasen. Aber seitdem wir zum Gartenkunstkreis gehören, sind wir vom ,grünen Virus‘ infiziert. Wir haben den Ehrgeiz entwickelt, Pflanzen zu haben, die nicht so landläufig sind. Wir haben sie bei unseren Gartenreisen entdeckt und in unseren Garten integriert“, erzählt Biologielehrer Reinhard Ansmann, warum in seinem kleinen Eden Muskatellersalbei, römische Duftkamille, Purpurgeiskraut, spanisches Gänseblümchen, der prachtvolle Zierlauch „Mount Everest“ neben Ramblerrosen, Hainbuchen und Hortensien wachsen.

Hier findet alles einen Platz, was Ansmanns gefällt. Wie auch die selbst gezogenen Buchsbaumhecken, die Gemüse- und Staudenbeete mit ganz speziellen Farbkompositionen dekorativ einrahmen. Weitere Hingucker sind ein Schatten spendendes Buchenrondell, duftende Kräuterterrassen, ein Birnenspalier sowie ein Naturteich mit üppiger Uferbepflanzung.

Rechts vom Haus lassen sich verschiedene Ramblerrosen, die Schneewittchenrose, die weiße Staudenwicke, Gräser und die weiße Hortensie Annabel bewundern. Eine Hainbuchenhecke mit Sichtfenster weist zum Biotop. Eine große Platane wird kreisförmig von Buchsbaum umrundet. Trotz der Vielzahl der Räume und Beete entsteht der Eindruck eines harmonischen Ganzen. Überall gut sichtbar sind die aus Weidenzweigen selbst geflochtenen Rankhilfen – eine Leidenschaft von Reinhard Ansmann.

Besonders repräsentativ empfängt der Vorgarten seine Besucher. Inmitten der barock angelegten Buchsbaumformationen haben weiß-gelbe Stauden das Sagen. In dem vorderen Buchsbaumlabyrinth vergnügen sich die Kinder. „Ich brauche eine ganze Woche, um die Hecken und Baumskulpturen zu schneiden“, verrät Ansmann. Obwohl der Garten viel Arbeit macht, bietet er seinen Besitzern auch Raum zur Entspannung. Viele Sitzplätze laden ein, das florale Paradies aus verschiedenen Perspektiven zu genießen, und schon jetzt freuen sich Brigitte und Reinhard Ansmann auf die Ostertage mit ihren ersten Frühlingsboten.


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