Drei Vorstellungen im März 2018 Zirkus Casselli verlässt Fürstenauer Winterquartier

Von Jürgen Schwietert

Ein buntes Programm der Zirkusbetriebe Casselli und Montana wartet auf die Besucher. Foto: Jürgen SchwietertEin buntes Programm der Zirkusbetriebe Casselli und Montana wartet auf die Besucher. Foto: Jürgen Schwietert

Fürstenau. Die Zeit im Winterquartier in Fürstenau an der Hollensteder Straße geht für die vier dort logierenden Zirkusbetriebe zu Ende. Der Zirkus Casselli startet zusammen mit dem Zirkus Montana die Saison 2018 mit Gastspielen in Fürstenau.

Hierzu wird an der Hollensteder Straße 3 das große, beheizte Zirkuszelt aufgebaut. Vom 2. bis 4. März gibt es in Fürstenau insgesamt drei Vorstellungen. Am Freitag und Samstag finden die Vorstellungen jeweils um 15.30 Uhr, am Sonntag um 14 Uhr statt. Etwa 60 Tiere sind derzeit im Winterquartier. Kamele und Lamas, Pferde und Ziegen sowie Hunde werden mit ihren menschlichen Partnern zeigen, was sie alles können. Ein buntes Programm mit Clowns, Seiltanz und Akrobatik sowie Tierdressuren ist geplant. Obendrein wird ein Streichelzoo, zu dem auch Esel gehören, aufgebaut. Am Freitag ist Familientag. Dann zahlen auch die Erwachsenen nur Kinderpreise. Am Sonntag gibt es einen Leckerbissen für die Omis: Dann haben sie in Begleitung eines zahlenden Kindes freien Eintritt. „Es erwartet sie ein anderthalbstündiges Zirkusprogramm im Tempo der Zeit mit Menschen, Tieren und Attraktionen, ein Feuerwerk der internationalen Zirkuskunst im besonderen Ambiente für die ganze Familie“, kündigt Sprecherin Helena Köhler an. Das 26-köpfige Team der Zirkusfamilien Casselli und Montana will für unvergessliche Stunden sorgen. Die jüngste Mitwirkende ist erst 17 Monate alt und schon ein echtes Zirkuskind.

„Tiere optimal untergebracht“

Auch der Zirkus Bossle verlässt jetzt sein Winterquartier. Er macht sich auf nach Holland, um dort die Saison zu verbringen. Die große Zirkusfamilie bedankt sich bei allen Unterstützern, die für ein angenehmes Winterquartier gesorgt haben. Ein Nachbar stellte eine Grünfläche als Auslauf für die Pferde zur Verfügung. „Wir haben für unsere Tiere eine gut geeignete Halle gefunden, in der wir die Ställe einrichten konnten“, so Helena Köhler. Für die Tiere gab es optimale Unterbringungsmöglichkeiten. „Das liegt uns sehr am Herzen“, betonte die Sprecherin. Es sei gar nicht so einfach, in jedem Jahr ein geeignetes Winterquartier zu finden. In Fürstenau sei es über interne Kontakte gelungen, den idealen Platz zu finden. Und auch mit der Futterversorgung klappe es gut. Heu konnte von örtlichen Landwirten erworben werden. Und eine Nachbarin kam von der Tankstelle vorbei und brachte die restlichen Brötchen mit. Helena Köhler teilte mit, dass das Zirkusleben nicht immer einfach sei. Oft reiche es nur so gerade für den Unterhalt. Nichts könne zur Seite gelegt werden. Es gebe aber auch gute Zeiten. Sie hofft für die drei Fürstenauer Vorstellungen auf ein volles Haus. Auch die Kinder, die während der Zeit des Winterquartiers die örtlichen Schulen besucht haben, fühlen sich wohl. Sie wurden gut aufgenommen. Während der Reisezeit muss die Schule wöchentlich gewechselt werden.