Grünkohlessen der Hasberger CDU Aktuelle Politik garnierte Grünkohlessen

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Beim traditionellen Grünkohlessen der Hasberger CDU mit dabei v. l.: Mathias Middelberg (MdB), Martin Bäumer (Mdl), Klärchen Obermeyer (neue Grünkohlkönigin), Manfred Blume (Ex-Grünkohlmonarch), Susanne Breiwe (Vorsitzende) und Bürgermeister Holger Elixmann. Foto: Stefan BuchholzBeim traditionellen Grünkohlessen der Hasberger CDU mit dabei v. l.: Mathias Middelberg (MdB), Martin Bäumer (Mdl), Klärchen Obermeyer (neue Grünkohlkönigin), Manfred Blume (Ex-Grünkohlmonarch), Susanne Breiwe (Vorsitzende) und Bürgermeister Holger Elixmann. Foto: Stefan Buchholz

Hasbergen. Die Hasberger CDU hatte zum diesjährigen Grünkohlessen regionale Politprominenz in die Gaststätte Schirmbeck-Hunsche geladen. Der Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg berichtete aus Berlin und Martin Bäumer aus dem Land- und Kreistag in Hannover.

Middelberg kritisierte die kommende Urwahl bei den Sozialdemokraten, bei der über Pro und Contra einer möglichen Großen Koalition abgestimmt wird. „Unserem Land tut das nicht gut, weil es uns nicht handlungsfähiger macht.“ Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen bezeichnete Middelberg als zufriedenstellend.

CDU muss umbauen

Seiner Einschätzung nach, sei Angela Merkel weiter führungsstark. „Klar ist aber auch, dass in dieser Wahlperiode ein Umbau und Veränderungsprozess eingeleitet werden müsste“, so Middelberg.

Die anwesenden Parteimitglieder waren besonders an dem Thema Europa interessiert und brachten einige Fragen auf den Tisch. Middelberg vertrat hier die CDU-Regierungslinie: „Geld ohne Gegenleistung wird es nicht geben.“ Damit antwortete der Abgeordnete auf Einwände, ob die südeuropäischen Länder mit Transfersummen rechnen könnten als auch auf die Sorge, ob man Finanzhilfen an Staaten zahlt, die sich nicht an das EU-Regelwerk halten.

Autoindustrie soll haften

Nachfragen gab es auch zur sogenannten Dieselaffäre. Von der Politik habe man in der Beziehung keine Hilfe bekommen. „Wir Dieselfahrer sind doch die Betrogenen“, so ein Mann. Unabhängig davon, ob es demnächst Fahrverbote für Dieselbesitzer gebe – die einer Enteignung gleich komme – müsse die Autoindustrie am Ende in Haftung genommen werden, antwortete Middelberg.

Martin Bäumer betonte, dass im aktuellen Landeskabinett mit Barbara Havliza (Justizministerium) und Reinhold Hilbers (Finanzministerium) auch zwei, in der Region bekannte, Persönlichkeiten arbeiteten.

Thema kostenlose Schülerjahreskarte

Auch zur Frage der eigentlich kostenfrei geplanten Schülerjahreskarte, äußerte sich Bäumer. Erst beim konkreten Nachrechnen sei klar gewesen, dass das Ticket mehr als die ins Auge gefasste eine Million Euro kosten würde. „Mit jetzt 23,60 Euro haben wir etwas, wo man berechenbar weiß, was auf einen zukommt und wo es für die allermeisten deutlich günstiger wird.“

Bürgermeister Holger Elixmann informierte außerdem über den aktuellen Stand der geplanten „Neuen Mitte“ in Hasbergen. Es habe erste Gespräche mit möglichen Investoren gegeben.


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