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26.02.2018, 10:43 Uhr KOMMENTAR

Früher Englischunterricht fördert natürlichen Umgang

Kommentar von Mareike Bader

Beim Thema Englischunterricht fühlen sich viele an die eigenen Erfahrungen erinnert. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpaBeim Thema Englischunterricht fühlen sich viele an die eigenen Erfahrungen erinnert. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Ganderkesee. Mit acht Jahren beginnen heute Kinder im Unterricht Englisch zu lernen. Spielerisch finden sie so ohne Ängste Zugang zur Fremdsprache, sagen Lehrer. Ein Kommentar.

Wer an Englischunterricht denkt, wird schnell an die eigene Schulzeit mit Vokabelheften und Grammatikübungen erinnert. Der Gedanke liegt nahe, dies Kindern im Alter von acht Jahren ersparen zu wollen. Ein Blick in die Grundschulen zeigt aber, dass die Kinder dort spielerisch lernen.

Ein früher Zugang fördert ein natürliches Verhältnis zur Fremdsprache. Um die kommt man nicht herum. Nicht im Urlaub und auch nicht im Alltag. Spätestens, wenn die Kinder nach Filmen auf Youtube suchen, werden sie entdecken, wie sehr die englische Sprache den eigenen Horizont erweitern kann.

Es lohnt, sich an die eigene Nase zu fassen und die gelernten, aber oft verstaubten Englischkenntnisse aufzufrischen. Das hilft einem selbst und dem Nachwuchs. Kinder brauchen Vorbilder. Der spielerische Ansatz im Unterricht reicht zur Motivation nicht.


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