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Hospizverein hat Bedarf an Helfern

Zum Vorstand des Bramscher Hospizvereins gehören Ilona Stockhorst, Rosemarie Ungemach-Willmann und Ingrid Huckriede-Klaus (von links). Foto: Henning StrickerZum Vorstand des Bramscher Hospizvereins gehören Ilona Stockhorst, Rosemarie Ungemach-Willmann und Ingrid Huckriede-Klaus (von links). Foto: Henning Stricker

Ein positives Fazit zog Ilona Stockhorst, Vorsitzende des Hospizvereins Bramsche, während der ersten Jahreshauptversammlung in der Vereinsgeschichte seit seiner Gründung im Februar 2009.

In ihrem kurzen Rückblick berichtete Stockhorst, die zusammen mit Kassiererin Ingrid Huckriede-Klaus die Versammlung leitete, dass die zwölf ehrenamtlichen Hospizhelferinnen im abgelaufenen Jahr 15 Menschen und Angehörige auf dem letztem Weg begleitet haben. Für die Zukunft wünsche der Vorstand durchaus die Mitarbeit auch von Männern, die nach einer Ausbildung bereit seien, sterbende Menschen zu begleiten.

Nach dem Ausscheiden von Stockhorst aus dem Berufsleben musste sich der Hospizverein um alternative Räume bemühen und fand in der Gartenstädter St.-Johannis-Kirchengemeinde eine neue Bleibe.

Nach Angaben der Vorsitzenden ist der Aufbau einer Internetpräsenz vorgesehen. Hier sei der Vorstand aber noch in den ersten Planungen. Zum Programm gehört am 14. April ein „Märchenabend“ für die Mitglieder; die Bad Essener Autorin Silvia Thebing liest aus ihrem Buch „Engelsglück und Flügelstaub“; der Gospelchor Ach-mer umrahmt den Abend musikalisch. Beginn ist um 19.30 Uhr in den Räumen der TCM-Abteilung im Bramscher Krankenhaus. Ferner plant der Hospizverein im Herbst einen Vortrag über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Neben den Regularien standen bei dem jungen Verein Wahlen auf der Tagesordnung. Bereits nach einem Jahr ist Margit Luttmer als Schriftführerin wegen Erkrankung aus dem Vorstand ausgeschieden. Zur Nachfolgerin hat die Versammlung Rosemarie Ungemach-Willmann gewählt.

Zum Kassenprüfer wurde Wido Ballmann gewählt, der bereits kommissarisch die Finanzen geprüft hatte: Der Vorstand hatte während der Gründungsversammlung nicht daran gedacht, dass der Hospizverein auch einen Kassenprüfer braucht.