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225000 Euro im Etat eingeplant Gemeinde Rastdorf erweitert ihr Gewerbegebiet

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Das Gewerbegebiet der Gemeinde Rastdorf wird um 2,2 Hektar erweitert. Foto: Hermann HinrichsDas Gewerbegebiet der Gemeinde Rastdorf wird um 2,2 Hektar erweitert. Foto: Hermann Hinrichs

pm Rastdorf. Die wichtigsten Projekte im Haushalt 2012 der Gemeinde Rastdorf sind die Erweiterung des Gewerbegebietes sowie die Erschließung neuer Bauplätze in der Dorfmitte für Eigenheime. Der Rat beschloss das ausgeglichene Zahlenwerk in seiner Sitzung einstimmig. Das teilte Bürgermeister Hans Flüteotte (CDU) mit.

Für den Ankauf der 2,2 Hektar und die Erschließung des Gewerbegebietes sind insgesamt 225000 Euro eingeplant. Weitere 90000 Euro sind für dieses Vorhaben als Verpflichtungsermächtigung für 2013 vorgesehen. Die Erschließung des neuen Baugebietes wird im Etat mit 62000 Euro veranschlagt. Diese Kosten sind durch die Erschließungsbeiträge gedeckt. Flüteotte erwartet aufgrund vorliegender Kaufanträge einen vollständigen Abverkauf der neun Plätze im laufenden Jahr. Derzeit kosten vollerschlossene Wohnbauflächen in Rastdorf 24,50 Euro pro Quadratmeter.

Für den Kindergarten stünden für den Regelzuschuss und die Defizitabdeckung insgesamt 47000 Euro bereit. Für weitere Teilhaushalte wie Gemeindewege und Straßen, Jugendheim, Aufforstungen und Straßenbeleuchtung, würden „kleinere, aber insgesamt noch ausreichende Beträge bereitgestellt“.

Neben dem Aufkommen an Konzessionsabgaben in Höhe von 45000 Euro stellt sich laut Flüteotte die Steuereinnahmesituation mit insgesamt 535000 Euro im Vergleich zum Vorjahr „stabil“ dar. Bei der abschließenden Bewertung der Haushaltsplanung zeigte sich der Bürgermeister mit Blick auf die Entwicklung der Gewerbesteuer optimistisch. Die ist für 2012 auf 230000 Euro veranschlagt. Insgesamt sei das Haushaltsvolumen den finanziellen Rahmenbedingungen angepasst.

Ein Antrag auf Einstellung von Geld zur Finanzierung einer Bauleitplanung für Tierhaltungsanlagen wurde vom Rat mehrheitlich abgelehnt. Für Rastdorf, so Bürgermeister Flüteotte, ergebe sich „keinerlei Veranlassung oder Dringlichkeit zu einer solchen Planung“. Die Stallbauten in Rastdorf, soweit Bauflächen am Hof verfügbar, seien ausschließlich in den freiwilligen und hofnahen Baufenstern realisiert und geplant worden.

Breiten Raum nahm die Aussprache über das Ackern von Wegen ein. Beschlossen wurde, die eingebrachten Kulturen zunächst abernten zu lassen, anschließend aber konsequent eine grenzbezogene Renaturierung zu betreiben. Für die Vorgehensweise soll nun der Wegebauarbeitskreis einen Plan erarbeiten. Dieser wird nach Mitteilung Flüteottes dann im Ratsausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Soziales beraten und danach dem Gemeinderat zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Zum Mitglied im Arbeitsschutzausschuss der Samtgemeinde Werlte wurde Ratsfrau Brigitte Sturm (SPD) einstimmig benannt.


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