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Die schönste Fuchsie wurde Zweite

Die schönste Fuchsie mit Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Karl-Heinz Saak, Fachdienstleiter Wilhelm Hensen, Elisabeth Schnedl und Vreny Schleeweiß (von links). Foto: Constantin BinderDie schönste Fuchsie mit Bürgermeister Jan Peter Bechtluft, Karl-Heinz Saak, Fachdienstleiter Wilhelm Hensen, Elisabeth Schnedl und Vreny Schleeweiß (von links). Foto: Constantin Binder

Am Ende scheiterte die laut Jury schönste Fuchsie an der Marktfähigkeit: Weil sie sich nicht so gut verkaufen ließe wie ihre Konkurrentin belegte die in kräftigem Rosa blühende Züchtung des österreichischen Fuchsienliebhabers Josef Gringl „nur“ den zweiten Rang der internationalen Fuchsienschau. Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft zeichnete die Gewinner des Wettbewerbs zum Auftakt der Blumenschau aus.

Eine fünfköpfige Jury hatte aus 68 Fuchsiensorten die vier besten ermittelt. Dabei ging es um Form, Farbe, Sichtbarkeit und Reichtum der Blüten ebenso wie um den Aufbau der Pflanze. Als Kriterium galt zudem die Marktfähigkeit einer Züchtung, also die Frage, ob sie für einen Verkauf in größerem Stil geeignet wäre.

Hier scheiterte Gringls zarte Liebhaber-Züchtung an der robusteren Profi-Pflanze des deutschen Großgärtners Wolfram Götz, der nicht nur den ersten, sondern auch den dritten Platz belegte. Sein Preisgeld in Höhe von insgesamt 1250 Euro spendete der Schwabe der Deutschen Fuchsien Gesellschaft, die den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Stadt Papenburg durchgeführt hatte. Ebenso wie Gingl war Götz nicht zur Preisverleihung gekommen, so dass die Vorsitzenden der jeweiligen Landesverbände, Karl-Heinz Saak (Deutschland) und Elisabeth Schnedl (Österreich), die Urkunden entgegennahmen. Für die viertplatzierte Schweizerin nahm die Präsidentin der Schweizerischen Fuchsienfreunde, Vreny Schleeweiß, stellvertretend die Auszeichnung entgegen.

Ebenfalls ausgezeichnet werden heute Ernst Naschke und der Bürgermeister von Papenburgs Partnerstadt Rochefort, Bernard Grasset: Um 14 Uhr (Naturgarten Naschke) und 20.30 Uhr (Gut Altenkamp) wird je eine neue Fuchsienart nach ihnen benannt.


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