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Mit der Faust in der Wanderhose unterwegs

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Mit einer Sternwanderung (siehe unten) wird die neue 105 Kilometer lange Strecke gebührend eröffnet. Dinosaurier (Di) und die Varusschlacht (Va) waren für die Bezeichnung des Walks (Weg) die Namenspaten. Nach wie vor schütteln jedoch etliche Heimat- und Wanderfreunde den Kopf, wenn sie über die Be zeichnung der Strecke sprechen. Keineswegs tolerieren sie die Aktion, dass vor Wochen auf zahlreichen Hinweisschildern zum DiVa Walk das englische Wort Walk mit dem deutschen Begriff Weg überklebt wurde (wir berichteten). „Das ist nicht korrekt“, sind sich alle Wanderfreunde einig. Korrekt sei aber auch nicht, dass die Organisatoren dieses „Zeichen“ nicht zum Anlass genommen hätten, die Bezeichnung noch einmal zu überdenken: „Warum darf ein Weg nicht Weg genannt werden? Warum muss die deutsche Sprache so verfremdet werden?“

Die Verantwortlichen der Varusregion im Tourismusverband Osnabrücker Land schütteln ihrerseits die Köpfe – weil sie die Kritik am Walk nicht mehr hören können. „Wir hatten bei der Namensfindung vor zwei Jahren das bereits sehr kritisch diskutiert“, sagt Sprecher Dirk Meyer, „letztlich waren sich die Vertreter der sechs beteiligten Kommunen aber einig: Man muss auch mal etwas anderes machen dürfen. Das Image des Wanderns war zugegeben doch jahrelang verstaubt.“ Der Name DiVa Walk solle letztlich auch für ein frisches und modernes Image sorgen. „Wir sind sicher, dass der Walk viele Wanderer, jung und alt, begeistern wird.“ Nun müsse die Qualität dieser hervorragenden Strecke im Vordergrund stehen.

Für reichlich Diskussionsstoff dürfte somit übermorgen gesorgt sein. Die Sternrouten bieten genügend Zeit, über das Für und Wider des DiVa Walks zu sprechen.


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