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Schiffsbauteil gesunken

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Bei einer Schiffskollision auf der Außenelbe (wir berichteten) ist am Dienstagmorgen ein 70 Tonnen schweres Schiffsbauteil für die Meyer-Werft ins Wasser gerutscht und gesunken.

Wie Werftpressesprecher Peter Hackmann gestern auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, hatte der Schleppzug in Danzig mehrere von der polnischen Firma Aluship gefertigte Schiffsbauteile für das Kreuzfahrtschiff '"'Norwegian Pearl'"' per Ponton transportiert, u.a. den Schornstein.

Nach der Kollision mit einem norwegischen RoRo-Frachter stürzte ein Bauteil mitten in die Fahrrinne und liegt jetzt 20 Meter tief in der Nordsee. Die 32 Meter lange, 16 Meter breite und vier Meter hohe Sektion ist der Grundstock für einen Wohn- und Restaurantbereich des späteren Luxusliners, der Ende 2006 an den Auftraggeber übergeben werden soll.

Hackmann befürchtet jedoch keine Terminprobleme für die Werft. '"'Wir werden uns nach der Bergung des Blocks die Sektion genau anschauen und dann entscheiden, ob sie noch zu verwerten ist.'"' Nach Auskunft des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven soll der Stahlkoloss in den kommenden Tagen gehoben werden.


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