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Anglertod in der Ostsee

Von dpa

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Odense. Bei einem Bootsunglück vor der dänischen Ostseeküste sind zwei deutsche Urlauber ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der dänischen Polizei gestern in Odense mitteilte, war das mit vier Männern besetzte Boot am Dienstag zwischen den Inseln Fünen und Langeland nördlich von Lundborg gekentert. Ein 52-Jähriger und ein 49-Jähriger wurden zunächst lebend aus dem 14 Grad kalten Wasser der Ostsee geborgen. Der Ältere starb aber noch während des Transports ins Kopenhagener Reichskrankenhaus, der Jüngere starb später in einem Krankenhaus in Odense.

Die anderen beiden Männer, ein 49-Jähriger und sein 24-jähriger Sohn, schwammen rund zwei Stunden lang an Land und alarmierten die Rettungskräfte.Alle vier Männer hatten nach Polizeiangaben Rettungswesten getragen. Der dänische Seenotrettungsdienst setzte Schiffe und einen Hubschrauber ein, um die Unglücksstelle zu finden und die Vermissten aus dem Wasser zu bergen.Die Verunglückten gehörten zu einer größeren Gruppe aus Süddeutschland, die gemeinsam ein Ferienhaus auf Langeland gemietet hatte. Die Männer, die mit einem kleinen Boot zum Angeln hinausgefahren waren, hätten offenbar den Seegang unterschätzt, sagte der Polizeisprecher. Ihr Boot sei von drei großen Wellen getroffen worden und gesunken. Die beiden Überlebenden kehrten inzwischen zu ihrer Reisegruppe zurück.


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