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Abrissarbeiten haben begonnen Kirche bestand nur 44 Jahre

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Keine Perspektive gab es für die Heilig-Kreuz-Kirche in Füchtenfeld. Am Mittwoch wurden die Abrissarbeiten durch Mitarbeiter der Firma EAS Einhaus Anlagenservice GmbH Geeste fortgesetzt. Nach dem Abbruch übernimmt die Gemeinde Wietmarschen das Grundstück. Das Gelände wird künftig möglicherweise als Bauland genutzt. Foto: Felix ReisKeine Perspektive gab es für die Heilig-Kreuz-Kirche in Füchtenfeld. Am Mittwoch wurden die Abrissarbeiten durch Mitarbeiter der Firma EAS Einhaus Anlagenservice GmbH Geeste fortgesetzt. Nach dem Abbruch übernimmt die Gemeinde Wietmarschen das Grundstück. Das Gelände wird künftig möglicherweise als Bauland genutzt. Foto: Felix Reis

Füchtenfeld. Die Firma Einhaus Anlagenservice GmbH aus Geeste hat damit begonnen, die frühere katholische Heilig-Kreuz-Kirche in Füchtenfeld (Gemeinde Wietmarschen) abzureißen. Intensive Bemühungen, für das Gebäude eine sinnvolle Folgenutzung zu finden, die dem sakralen Charakter nicht widersprochen hätte, waren zuvor gescheitert.

Das Bischöfliche Generalvikariat Osnabrück erteilte kürzlich die kirchenoberliche Genehmigung zum Abbruch des 1966 geweihten Gotteshauses. Dies bedeutet, dass in der Region Emsland/Grafschaft Bentheim das erste Kirchengebäude dem Erdboden gleichgemacht wird, weil es für Gottesdienste nicht mehr benötigt wird.

Die damals an die Einweihung geknüpfte Erwartung, dass die Filialkirche der Kirchengemeinde St. Johannes Apostel Wietmarschen dem katholischen Leben in dem Ort großen Auftrieb geben würde, erfüllten sich nicht. Die Katholiken sind in dem 700-Seelen-Ort gegenüber den evangelischen Christen in der Minderheit. In den letzten Jahren besuchten manchmal nur etwa30 Gläubige die sonntägliche Eucharistiefeier – die meisten kamen aus Wietmarschen.

Als sich das Bistum vor einigen Jahren aus der Finanzierung der laufenden Kosten zurückzog und sich zudem ein erheblicher Renovierungsbedarf abzeichnete, der nicht durch Spenden gedeckt werden konnte, wurde klar, dass die Kirche langfristig nicht zu halten war. Am 6. Juni wurde der Gottesdienststandort entwidmet.


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