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HSG: Sonntag im Punktspiel Zweimal Essen in vier Tagen

Von Uli Mentrup

Die Lücke zum Tor sucht die HSG Nordhorn-Lingen gegen TuSEM Essen. Matthias Struck fand die in der vergangenen Serie.Die Lücke zum Tor sucht die HSG Nordhorn-Lingen gegen TuSEM Essen. Matthias Struck fand die in der vergangenen Serie.

um Nordhorn. Essen zum Ersten, Essen zum Zweiten und Korschenbroich zum Dritten. Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen bestreitet in acht Tagen drei Heimspiele. Am Sonntagum 17 Uhr im Punkt- sowie am Mittwoch um 19.30 Uhr im Pokalspiel erwartet erTuSEM Essen. Dann kommt Korschenbroich.

Die Konstellation mit zwei Spielen binnen vier Tagen gegen denselben Gegner ist ungewöhnlich. Doch HSG-Trainer Heiner Bültmann wird nicht taktieren. „Wir wollen beide Spiele gewinnen“, lautet seine Maxime.

Die Aufgabe gegen den Tabellenvierten ist schwer genug. Der Turn- und Sportverein Essen-Margarethenhöhe, der die vergangene Saison mit einem Punkt Rückstand direkt hinter der HSG auf Rang sieben abgeschlossen hat, ist gut in die Serie gestartet. Der tschechische Torwart Jan Kulhanek ist in Topform, die rechte Angriffsseite mit den Neuzugängen Hannes Lindt (DHC Rheinland) und Ole Rahmel (VfL Gummersbach) auffällig gut.

Beide Gegner ähneln sich mit einer kompakten 6:0-Abwehr, die nur schwer zu überwinden ist. Nach vorn agieren sie geduldig und diszipliniert. „Es wird ein ganz intensives Spiel. Beide Mannschaften schenken sich nichts“, ahnt Bültmann.

Für die Gastgeber ist der Druck bei 6:8 Punkten gestiegen. Zum einen will der Tabellen-Zehnte nicht weiter in Richtung Abstiegsränge rutschen, zum anderen will er gleich wieder eine neue Heimserie starten. Leicht angeschlagen ist Toon Leenders. Er musste wegen Kniebeschwerden das Training vorsichtig dosieren.