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Im Lokalderby erwartet Quitt Merzens „Löwen“ – Hohe Erwartungen auf beiden Seiten Ankum will Saisonbilanz ausgleichen

Von Bernhard Tripp

Einen Kampf auf Augenhöhe erwarten die „Löwen“ in Ankum – hier entwischt Konstantin Ott (Ankum) im Hinspiel Merzens Vadim Funk Fotos: Rolf Kamper/ArchivEinen Kampf auf Augenhöhe erwarten die „Löwen“ in Ankum – hier entwischt Konstantin Ott (Ankum) im Hinspiel Merzens Vadim Funk Fotos: Rolf Kamper/Archiv

pp Ankum. Mit hohen Erwartungen sehen die Anhänger beider Seiten dem brisanten Lokalderby zwischen Quitt Ankum und Blau-Weiß Merzen entgegen. Die Gastgeber haben noch eine Rechnung offen, da die „Löwen“ seinerzeit das Nachholspiel 4:1 gewannen.

Auch für Merzens Trainer Ralf Balzis ist das Nachbarschaftsduell kein Spaziergang, sondern etwas Besonderes, das von jahrelanger Rivalität lebt. „Uns erwartet ein Kampf auf Biegen und Brechen“, schätzt der Gästetrainer und fordert von seinen Spielern, sich nicht zu verstecken und als Einheit dagegenzuhalten. Sein Ankumer Kollege Frank Werner billigt Merzen die Favoritenrolle zu.

Dennoch setze Quitt anders als im Oktober, als Pechsträhne und Kräfteverschleiß das Selbstbewusstsein der Ankumer untergraben hatten, alles daran, die Saisonbilanz mit den „Löwen“ auszugleichen. Nicht vergessen hat Werner, dass Merzen den ursprünglichen Hinspieltermin wegen angeblicher Personalsorgen abgesagt und Ankum deshalb auf einem völlig falschen Fuß erwischt habe. Inzwischen hat Ankum allerdings die Talfahrt nicht nur beendet, sondern mit vier Siegen und 19:3 Toren bestens erholt und zur Verfolgergruppe hinter den Spitzen aufgeschlossen. Balzis spricht von einer schweren Hürde; Merzen habe Selbstvertrauen getankt und gehe locker ins Derby. Eine Niederlage sei kein Beinbruch.