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Zu Webbers „Opfern“ zählen Schumacher, Alonso und Button Parforce-Ritt: 15 Plätze gutgemacht

Von dpa

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Happy: Mark Webber.Foto: dpaHappy: Mark Webber.Foto: dpa

Schanghai. Sein Teamkollege verlor einen Platz und den Sieg, er machte 15 Ränge gut: Mit seiner famosen Aufholjagd hat Mark Webber Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel fast die Schau gestohlen. „Ich hatte auch ein bisschen Glück“, meinte der Australier.

Mit Fortune und Fahrvermögen steuerte Webber seinen Red Bull vom 18. Startplatz bis auf das Podium, nur einen Rang hinter dem Zweiten Vettel. Euphorisch wurde der 34 Jahre alte Pilot deswegen aber nicht wirklich. „Es ist leicht zu sagen, ja das ist phänomenal. Aber letztlich ist es mein Job“, erklärte er.

Dabei dürfte die äußerst rasante und taktisch kluge Vorstellung, vorbei unter anderen am siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher im Mercedes, am zweimaligen Champion Fernando Alonso im Ferrari und Ex-Titelträger Jenson Button im McLaren, auch Balsam für Webbers Seele sein.

Seit einigen Rennen zieht er im Teamduell mit Vettel den Kürzeren. Bei seinem Heimrennen in Melbourne (5. Platz) gab es Balanceprobleme an seinem Red Bull, in Malaysia hatte er Malaisen mit dem Zusatzschub durch KERS. In der Qualifikation schied Webber bereits nach dem ersten Zeitabschnitt aus. Doch im Rennen lief alles wie geschmiert. „Es hat gepasst“, meinte der Mann aus Down Under. Endlich– dürfte er sich gedacht haben.


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