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Kommentar: Meppen sollte Ahmsen nacheifern

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Hut ab! Die Waldbühne Ahmsen bietet neben ihren eigenen Aufführungen seit Jahren erfolgreich Sonderveranstaltungen wie die Musical- und jetzt wieder die Oldienacht an, lockt damit die Massen in den Hümmlingort. Sie nutzt ihre Infrastruktur gekonnt und wirbt mit solchen Events über die Region hinaus nicht zuletzt für ihre eigenen Vorstellungen.

Und Meppen? Auch da gab es früher Sonderkonzerte mit namhaften Künstlern wie Yehudi Menuhin und Justus Frantz. Warum liegen diese Aktivitäten auf Eis? Natürlich ist das Wetter immer ein Risikofaktor. Ahmsen hat mit seiner überdachten Tribüne klar die bessere Ausgangsposition. Aber: Das unlängst in Sögel veranstaltete Open Air mit Adoro hat bewiesen, dass Fans auch drei Stunden im Regen ausharren, wenn das Angebot stimmt.

Mit dem Unheilig-Konzert im nächsten Jahr in der MEP-Arena ist man auf einem guten Weg, die Kreisstadt wieder als Festivalort ins Gespräch zu bringen. Das sollten die Verantwortlichen der Freilichtbühne nutzen und Ahmsen nacheifern. Kleinere feine Konzerte hier im jährlichen Wechsel mit großen Konzerten imStadion – das wär’s doch...


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