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Dopingprobe vor der Abfahrt In Riesenbeck peilt deutsche Vierspänner-Mannschaft eine Medaille an

Von Helmut Diers

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<em>Gruppenfoto vor der Abreise aus Lähden</em> mit (stehend, v.l.) Chef-Bundestrainer Ewald Meier und den Fahrern Christoph Sandmann, Michael Brauchle, Christian Plücker, Ludwig Weinmayr, Mareike Harm, René Poensgen, Daniel Schneiders, Georg von Stein, Joseph Zeitler und Bundestrainer Karl-Heinz Geiger sowie einem Teil der Grooms der genannten Fahrer.Gruppenfoto vor der Abreise aus Lähden mit (stehend, v.l.) Chef-Bundestrainer Ewald Meier und den Fahrern Christoph Sandmann, Michael Brauchle, Christian Plücker, Ludwig Weinmayr, Mareike Harm, René Poensgen, Daniel Schneiders, Georg von Stein, Joseph Zeitler und Bundestrainer Karl-Heinz Geiger sowie einem Teil der Grooms der genannten Fahrer.

Lähden. Seit gestern Nachmittag haben sich nach einem viertägigen Trainingslager in Lähden neun deutsche Vierspänner zur Weltmeisterschaft im Fahrerlager im westfälischen Riesenbeck einquartiert. Von Donnerstag bis Sonntag haben sie dort ihren Blick fest sowohl auf eine Mannschafts- als auch auf eine Einzelmedaille gerichtet. Fast schon generalstabsmäßig haben sie sich vor und in Lähden auf die Mission Weltmeisterschaft im eigenen Land vorbereitet.

Um von Anfang an alle Ungereimtheiten und Fehler auszuschließen, wurden alle 54 Pferde, die ins Trainingslager einrückten, noch in den Heimatställen auf Doping- und sonstige unerlaubten Substanzen von unabhängigen Tierärzten mittels Blut- und Urinproben untersucht. „Alle Proben waren ohne Fehl und Tadel“, hatte Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim) auf dem Fahrsportgelände des Deutschen Meisters Christoph Sandmann den kompletten WM-Kader ohne Einschränkung zur Verfügung. Deutschland hat als Gastgeberland fünf Startplätze mehr zur Verfügung als die anderen Nationen, wobei maximal drei vor der WM festgelegte Fahrer pro Nation für die Mannschaftswertung infrage kommen.

„Für Riesenbeck wissen wir, dass unsere Pferde sauber sind“, begründete Meier den Aufwand, den man vor dem Startschuss am Donnerstag betreibt. Jeden Morgen kam Mannschaftstierarzt Marc Koene (Lüsche) nicht nur mal so vorbei, sondern schaute sich jedes Pferd ganz genau an. Nach jedem Trainingstag am Abend das gleiche Spiel. Jedes Pferd wurde noch einmal genau unter die Lupe genommen und kleine Wehwehchen sofort behandelt, alles akribisch ins Stallbuch eingetragen. Alles muss nachweisbar sein. Und damit sich die Pferde nicht nur in Lähden rundum wohlfühlten und auch in Riesenbeck nicht unter irgendeiner Muskelverhärtung an den Start gehen, leistete und leistet die Pferdephysiotherapeutin Meike Geier „unschätzbare Arbeit“. „Die Pferde lieben die heilkundigen Hände Geigers“, lobt Meier die Physiotherapeutin.

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