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Kommentar: Die Jugend beteiligen

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Meppen braucht eine Kinder- und Jugendvertretung, und zwar gut organisiert mit Unterstützung der Stadtverwaltung. Die Hürde, an der frühere Anläufe scheiterten, waren organisatorische Fragen und die in Diskussionen durchschimmernde Angst mancher Verantwortlicher vor ganz neuen Tönen im Konzert der Meinungen.

Mit unverbindlichen Angeboten nach dem Motto „Treffen wir uns mal und reden drüber“ ist es nicht getan. Nordhorn und Lingen haben ebenso wie Geeste und Twist erfolgreich einen organisatorischen Rahmen geschaffen, in dem Jugendbeteiligung funktioniert. Wenn man junge Menschen für die ehrenamtliche Arbeit in der Politik interessieren will, darf man sich nicht allein auf die Jugendorganisationen der Parteien verlassen.

Die beiden Vertreter des Lingener Kinder- und Jugendparlaments zeigten sich begeistert von der politischen Arbeit. Geeste verfügt mit Thorsten Lammers sogar über ein Gemeinderatsmitglied, das früher einmal Sprecher des Kinder- und Jugendparlaments war. Zudem ist Politik ein ständiger Ideenwettbewerb, der von einer breiten Beteiligung profitiert. Deshalb kommt ein einladend gestaltetes Angebot zur Mitarbeit an die jüngeren Meppener allen Bürgern zugute.


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