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Moskau bekämpft Extremisten

Von dpa

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Greift hart durch: Kremlchef Medwedew. Foto: dpaGreift hart durch: Kremlchef Medwedew. Foto: dpa

Moskau. Nach den blutigen Straßenschlachten zwischen Russen und Kaukasiern in Moskau hat die russische Führung mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas gedroht. Sollte es neue Ausschreitungen geben, werde mit aller Härte durchgegriffen, kündigte Innenminister Raschid Nurgaljew an. Kremlchef Dmitri Medwedew forderte den Inlandsgeheimdienst FSB auf, die „Schwerverbrecher“ zu identifizieren. Die Unruhen seien eine Gefahr für die Stabilität des Landes. Nach Medienberichten mobilisierten sowohl Ultranationalisten als auch Migranten ihre Anhänger für neue Kundgebungen.

Unterdessen reißen die ethnischen Zwischenfälle in Moskau nicht ab. Seit dem vergangenen Wochenende wurden mindestens zwei Gastarbeiter aus Zentralasien ermordet. Doch auch die Migranten greifen zur Waffe: Eine Gruppe kaukasischer Studenten verletzte in einem Park einen Moskauer mit Gummigeschossen.Am Mittwochabend nahm die Polizei dann bei Ausschreitungen in Moskau mehr als 1300 Menschen fest. Auch in anderen Städten kam es zu Krawallen.


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