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Quitt sinnt in Lüstringen auf Wiedergutmachung für 0:5-Pleite Ankum – ein Außenseiter mit viel Selbstvertrauen

Von Bernhard Tripp

Ankum. Das Hinspiel wurmt Quitt-Trainer Frank Werner immer noch. „Lüstringen war uns in allen Belangen überlegen und hat uns vorgeführt“, erinnert sich der 46-jährige Fußballlehrer ungerne an die 0:5-Heimpleite gegen den SCL. Damals war es ein Nachholspiel, das Ankum in einer kleinen Krise kalt erwischte.

Für Werner gibt der Gegner trotz personeller Umbrüche nach wie vor neben Dodesheide in der Bezirksliga den Ton an. „Das ruft nach Wiedergutmachung“, hat der 46-Jährige seinen Spielern nun ins Stammbuch geschrieben. Der Gastgeber sei haushoher Favorit und müsse unbedingt gewinnen, um gegen Dodesheide nicht abzufallen. „Dieser Druck kann uns in die Karten spielen“, weiß Werner, dass Außenseiter durchaus ihre Chance haben. Ankum darf sich dann aber am Sonntag nicht die Nachlässigkeiten der zweiten Halbzeit gegen Kalkriese leisten, als die Hausherren auf die Aufholjagd der Gäste mit Konfusion reagierten.

„Im Übrigen sind wir wieder dran zu punkten“, sagt Werner voller Selbstbewusstsein. Einen Negativtrend gelte es zu verhindern. Die letzten beiden Partien hat nämlich Lüstringen gewonnen.