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SC Rieste wehrt sich tapfer gegen Dodesheider Übermacht beim 0:4 Zum Unvermögen gesellt sich Pech

Von Bernhard Tripp

Keine Chance für Riestes Torwart Sascha Dirla gegen das 3:0 von Thomas Moyzinski (Dodesheide, in Rot). Andreas Peter (rechts) kommt zu spät und kann nicht mehr eingreifen.Keine Chance für Riestes Torwart Sascha Dirla gegen das 3:0 von Thomas Moyzinski (Dodesheide, in Rot). Andreas Peter (rechts) kommt zu spät und kann nicht mehr eingreifen.

pp Rieste. Der SC Rieste wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der neuen Saison. Gegen den Landesligaabsteiger SSC Dodesheide waren die Riester auf Lage in den entscheidenden Situationen überfordert, sodass die 0:4-Heimniederlage nicht überraschend kam. Dennoch haderte SCR-Trainer Daniel Dauny mit seinem Schicksal. „Uns fehlt momentan zum Erfolg einfach das Quäntchen Glück“, meinte der 32-Jährige.

In der Tat konnte Rieste über weite Strecken dagegenhalten und wehrte sich als krasser Außenseiter tapfer gegen eine Dodesheider Übermacht, die vor allem die Räume nutzte und die Torchancen verwertete. Ein Doppelschlag führte zum 0:2 (22./25.). „Nach den Spielanteilen konnte niemand den Eindruck gewinnen, es gebe zwischen uns und Dodesheide einen Klassenunterschied“, meinte Dauny und bescheinigte der Mannschaft gute Ansätze. Nur im Abschluss fehle es an der Kaltschnäuzigkeit etwa der Gäste, die in der 52. und 85. fast nach Plan auf 0:4 erhöhten.

Zum Unvermögen gesellte sich bei Rieste aber auch Pech. Dauny erinnerte an die 30. Minute, als David Imwalle die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer vergab, weil der überragende Marcus Diekmann den Elfmeter parierte; zuvor hatte der SSC-Torwart aber Sebastian Schimpf im Strafraum von den Beinen geholt, ohne Rot zu sehen.

Trotz der dritten Niederlage in Folge sieht der SCR-Trainer keinen Grund zu resignieren. „Es hilft nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern nur trainieren, trainieren“, kündigte Dauny an, die positiven Erkenntnisse aus dem Sonntag mitzunehmen und die Schwächen abzustellen.