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Meppen flötet durch die Nase: Wir sind Weltmeister

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GESCHAFFT! Jubelnd reißen Mitwirkende die Arme in die Höhe. Die Meppener hatten gerade auf der After-Work-Party fünf Minuten lang auf Nasenflöten das Lied "Jingle Bells" intoniert. Damit wollen sie in das "Guinnessbuch der Rekorde".GESCHAFFT! Jubelnd reißen Mitwirkende die Arme in die Höhe. Die Meppener hatten gerade auf der After-Work-Party fünf Minuten lang auf Nasenflöten das Lied "Jingle Bells" intoniert. Damit wollen sie in das "Guinnessbuch der Rekorde".

Es ist geschafft: 4 51 Besucher der After-Work-Party auf dem Meppener Weihnachtsmarkt haben den Rekord aufgestellt. Fünf Minuten lang haben sie den Song "Jingle Bells" auf Nasenflöten gepfiffen. Ein Eintrag in das "Guinnessbuch der Rekorde" soll Lohn für die erfolgreiche Aktion sein.

Bereits kurz nach 18 Uhr war der Meppener Marktplatz "dicht". Jung und Alt strömten in die "gute Stube", um gemeinsam Party zu machen. "Tolle Atmosphäre", "Super Partystimmung", "Klasse, was Meppen auf die Beine stellt", waren die Besucher voll des Lobes. Viel Beifall gab es für das Highlight des Abends: den gelungenen Versuch, mit dem weltgrößten Nasenflöten-Weihnachtsliedorchester ins "Guinnessbuch der Rekorde" zu kommen. Die Voraussetzung dafür haben sie mit Bravour erfüllt. Fünf Minuten lang flöteten 451 offiziell gelistete Nasen, dirigiert vom Ratsvorsitzenden und "Guinness-Beauftragten" Gerd Gels, mit hörbar viel Spaß an der Sache das Weihnachtslied "Jingle Bells" auf der Eisfläche. "Dabei hätten schon zwei Nasen gereicht", schmunzelte Limbeck. "Denn auf die verrückte Idee ist in der ganzen Welt bisher noch keiner gekommen."

500 Nasenflöten waren bereits im Vorfeld verteilt worden, gestiftet von Meppener Unternehmern. Weitere 500 gingen an dem Abend noch weg. Wer beim Rekordversuch, für den die Idee von André Dausin stammt, mitmachen wollte, musste sich in eine Liste eintragen. Nach der Begrüßung durch Moderator Joop Wösten mit einem Dankeschön an die Sponsoren und einem Lob für den Veranstalter, den Stadtmarketingverein WiM, erklärte Ulf Mensing als Mitinitiator den neuen Nasenflötern, wie das Instrument zu spielen ist. "Nase putzen, Nasenflöte auf Mund und Nase setzen, Luft durch die Nase in die Nasenflöte blasen. So einfach ist das. Wollen wir das versuchen?" Die Menge jubelte, setzte die bunte Plastikverlängerung des Riechkolbens an selbigen und - siehe da - es klappte hervorragend. Die Melodie des beliebten Weihnachtslieds schallte schräg und schrill über den Meppener Weihnachtsmarkt.

"Wir haben in der Agentur schon kräftig geübt", verriet ein Meppener Werbetreibender, der mit seinem gesamten Team zum Weltrekordversuch angetreten war. Nach der Generalprobe kam dann auch gleich die Premiere des neuen Meppener Nasenflötenorchesters.

451 Meppener hielten die Flöten, Gels die Stoppuhr, Carola Alge (zweite "Guinness-Beauftragte" neben Gels) und die Firma Media-Factory die Kameras (sie dokumentierten den Weltrekordversuch in Bild und Ton), und los ging's. Noch vier, noch drei, noch zwei, noch eine Minute - geschafft! Jubelnd flogen die Arme in die Höhe, Initiatoren samt stellvertretendem Bürgermeister waren aus dem Häuschen vor Freude. Groß-Nasenbauer Rüdiger Smorra warf seinen Pappmacheé-Riechkolbennachbau in die Menge, Pyrotechniker Dr. Knöchel schoss eine Feuerwerksrakete ab, der DJ spielte "We are the Champions". Gefeiert wurde danach in bester Partylaune bis in die frühen Morgenstunden.


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