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TuS zieht nach Spelle-Sieg nach – 1108 Zuschauer in Leschede Lingen für Gipfel gerüstet

Von Holger Wendt

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Vor der Kulisse von 1108 Zuschauern gewann Concordia Emsbüren in Leschede mit 2:1. Für die Gastgeber rückt der Wiederabstieg immer näher. Foto: Doris LeißingVor der Kulisse von 1108 Zuschauern gewann Concordia Emsbüren in Leschede mit 2:1. Für die Gastgeber rückt der Wiederabstieg immer näher. Foto: Doris Leißing

hwe EMSLAND. Nachdem der SC Spelle-Venhaus durch den 3:0-Erfolg bei Olympia Laxten bereits am Donnerstag in der Fußball-Bezirksliga einen Dreier vorgelegt hat, zieht der TuS Lingen durch einen knappen 2:1-Auswärtssieg beim ASC Grün-Weiß Wielen nach und stellt somit den alten Abstand von vier Punkten zum Tabellenführer wieder her. Dem Showdown am Sonntag, wenn der TuS im Heimspiel den SCSV erwartet, steht damit nichts mehr im Wege.

Wie schon in den letzten beiden Spielen gerieten die Lingener auch gegen Wielen zunächst in Rückstand (64.). Zwei Elfmetertore (69., 85.) durch Björn Bullermann verhinderten spät einen erneuten Punktverlust.

Der TuS Aschendorf kann es doch noch. In einem guten Bezirksligaspiel erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Berthold Hubelitz ein 3:3 (2:2)-Unentschieden gegen die Weiße-Elf Nordhorn. „Aufgrund weiterer Chancen auf beiden Seiten hätte es auch gut und gerne 5:5 ausgehen können“, sagte ein zufriedener TuS-Coach. Mann des Spiels auf Aschendorfer Seite war Timo Löning, der alle drei Treffer für sein Team erzielte. Zweimal gingen die Platzherren in Führung. „Nordhorn hat uns spielen lassen und immer nur richtig Dampf gemacht, wenn sie in Rückstand lagen“, sagte Hubelitz. Als die Weiße-Elf in der 55. Minute das erste Mal in Führung ging, war auf einmal selbst der eine Punkt für Aschendorf in Gefahr. Neun Minuten vor Schluss sorgte Timo Löning mit seinem dritten Treffer dafür, dass der TuS weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen kann.

Das war es wohl für den FC 47 Leschede in der Bezirksliga. Der Tabellenletzte verlor auch das Derby gegen Concordia Emsbüren vor 1108 Zuschauern mit 1:2. „Das war insgesamt ein dürftiges Spiel ohne richtigen Derbycharakter“, sagte ein von seinemTeam enttäuschter Trainer Friedhelm Schüring. „Vor so einer tollen Kulisse müsste man Blut lecken, da ist der Kampf gefragt. Aber leider hat meine Mannschaft nichts davon angenommen, und das macht mich mächtig sauer“, sagte Schüring ratlos. Emsbürens Goalgetter Pascal König brachte die Gäste in Führung (26.). Peter Sabels Kopfballtreffer zum 0:2 nach einem Eckstoß in der 54. Minute bedeutete bereits die Entscheidung. Leschede war einfach zu passiv und ergab sich seinem Schicksal. Der 1:2-Anschlusstreffer durch Jan Rakers (77.) war nur noch Ergebniskosmetik.


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