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Niedersächsischer Ministerpräsident war Gast zum 125-jährigen Bestehens des Landkreises McAllister: Der Grafschaft geht es gut

Von Gisela Nardmann

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Neben einem Küsschen von der Grafschafter Kartoffelkönigin überreichte Landrat Friedrich Kethorn (links) einen Korb voller Grafschafter Leckereien an David McAllister.Neben einem Küsschen von der Grafschafter Kartoffelkönigin überreichte Landrat Friedrich Kethorn (links) einen Korb voller Grafschafter Leckereien an David McAllister.

gn Nordhorn. „Ich bin mir sicher, dass der Landkreis Grafschaft Bentheim auch seinen 150. und 175. Geburtstag in unveränderten Kreisgrenzen feiern wird“, erklärte der neue niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) bei seinem ersten Auftritt seit Amtsantritt in Nordhorn.

„Der Grafschaft geht es gut, und so soll es bleiben“, lautete sein Fazit, nachdem er auf den erfolgreichen Strukturwandel, die vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote, die gelungene Integration von niederländischen Neubürgern und die „gute, aber noch zu optimierende Verkehrsanbindung“ hingewiesen hatte.

Die Grafschaft nehme eine wirtschaftliche Spitzenposition in Niedersachsen ein und sei „einer der Vorzeige-Landkreise im Land“, lobte der Ministerpräsident. Auch das jüngst viel diskutierte Hesse-Gutachten zur Kommunalstruktur bescheinige der Grafschaft ein hohes Entwicklungspotenzial und gute Zukunftsaussichten.

McAllister verwies in seiner Festansprache vor dem Kloster Frenswegen auf die Vielfalt an Aufgaben, die in den vergangenen Jahrzehnten auf die Landkreise übertragen worden seien.

„Ich bin ein großer Befürworter und Unterstützer der Kreisebene“, versicherte der Ministerpräsident. Er sparte nicht an Lob für die „kluge Kreisverwaltung“, für engagierte Kommunalpolitiker, für die vielen Vereine und Verbände, die das Leben vor Ort prägten, und nicht zuletzt für die Grafschafter selbst, die ihrer Heimat spürbar verbunden seien.

Landrat Friedrich Kethorn zeigte sich erfreut darüber, „dass der Ministerpräsident ein klares Bekenntnis zugunsten der Eigenständigkeit unseres Landkreises abgelegt hat“.

Unter zustimmendem Applaus von weit über 1000 Zuhörern betonte er: „Die Menschen in der Grafschaft wollen Grafschafter bleiben – eindeutig.“

Die Rede des niedersächsischen Ministerpräsidenten war ein Höhepunkt des dreitägigen Festprogramms rund um das Kloster Frenswegen in der Grafschaft.


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