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Experten rechnen mit Abflauen der Arbeitslosigkeit Weniger als drei Millionen?

Von dpa

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Nürnberg. Nach einem Stillstand im August könnte die Zahl der Arbeitslosen im September erstmals seit knapp zwei Jahren wieder knapp unter die Drei-Millionen-Marke rutschen. Ob die psychologisch wichtige Schwelle unterschritten werde, hänge wesentlich von der Stärke des Herbstaufschwungs nach der Sommerpause ab, betonten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Die offiziellen Zahlen will die Bundesagentur für Arbeit (BA) heute in Nürnberg bekannt geben. Nach Einschätzung der Bankenvolkswirte stehen die Zeichenauf dem deutschen Arbeitsmarkt weiter auf Aufschwung. „Wir erwarten weiter eine Verbesserung am Arbeitsmarkt“, erläuterte etwa Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank. „Allerdings lässt der Schwung in der wirtschaftlichen Erholung etwas nach, das wird sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar machen.“ Die Zahl der Jobsuchenden werde zukünftig langsamer abnehmen.Anders sieht das Rolf Schneider von der Allianz, der mit einem Minus von 126 000 Arbeitslosen unter den befragten Volkswirten am optimistischsten ist. „Im Sommer war ja nicht so viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt, aber ich schätze, dass sich die Verbesserung eher noch beschleunigt“, erläuterte Schneider. „Wir rechnen damit, dass wir von Oktober bis Dezember unter der Drei-Millionen-Marke bleiben.“ Im August waren in Deutschland 3,188 Millionen Menschen ohne Job, die Arbeitslosenquote lag bei 7,6 Prozent.


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