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Mit Martin großes Glück gehabt 25 Jahre im Dienste des Posaunenchors Barkhausen

Von Stephanie Brinkkötter

<em>Neben Glückwünschen</em> überreichten die Mitglieder des Chores und die Kirchengemeinde Blumengrüße und eine Erinnerungstafel. Im Bild (von links): Ehefrau Silke Eickmeyer, Pastorin Monika Stallmann, Jubilar Martin Eickmeyer, Fred Eickmeyer und Helmut Wilker. Foto: Stefan BöhningNeben Glückwünschen überreichten die Mitglieder des Chores und die Kirchengemeinde Blumengrüße und eine Erinnerungstafel. Im Bild (von links): Ehefrau Silke Eickmeyer, Pastorin Monika Stallmann, Jubilar Martin Eickmeyer, Fred Eickmeyer und Helmut Wilker. Foto: Stefan Böhning

Barkhausen. So schnell kann es gehen. Rund fünf Jahre nach seinem Eintritt in den Posaunenchor Barkhausen war Martin Eickmeyer bereits dessen Leiter. Das war anno 1987. Und so stand jetzt das 25-jährige Chorleiterjubiläum an, das im Rahmen eines Gottesdienstes gefeiert wurde.

Als dienstältester Bläser übernahm Helmut Wilker im Namen der Posaunenchormitglieder die Laudatio. Demnach trat Martin Eickmeyer 1982 dem Posaunenchor bei und unterstützte zunächst die 1. und 2. Stimme. Neugier und Fleiß führten ihn durch die anderen Stimmenlagen. „Martin ist somit einer der wenigen Bläser, die alle vier Bläserstimmen beherrschen“, betonte Wilker.

Als 1987 ein neuer Chorleiter gesucht wurde, war Martin Eickmeyer sofort im Gespräch und übernahm als siebter Leiter in der fast 110-jährigen Geschichte des Posaunenchores Barkhausen das Dirigentenpult.

Durch die zahlreichen Einsätze und die notwendige Vorbereitung erfordert die Posaunenchorleitung viel Zeit. Wilker bedankte sich unter lautem Beifall auch ausdrücklich bei Martin Eickmeyers Frau Silke, die ihn in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützt.

Mit seinem Zwillingsbruder Fred hat der Jubilar zudem zahlreiche Jungbläser ausgebildet, sodass heutealle Altersstufen im Chor vertreten sind. Martin Eickmeyers Zuverlässigkeit, Konstanz, Hilfsbereitschaft und Optimismus prägen sein Wirken im Posaunenchor bis heute. Dabei behielt er auch die Verkündigung als Aufgabe eines christlichen Posaunenchors ständig im Hinterkopf.

„Wenn eine kleine Gemeinde einen so lebendigen Posaunenchor hervorbringt und erhält, dann gelingt das nur, wenn der Chorleiter sich über das notwendige Maß hinaus engagiert. Und solltest du einmal keine Zeit haben, vertritt dich dein Zwillingsbruder Fred, sodass es ein Außenstehender nicht einmal mitbekommt. Wir haben mit Martin als Chorleiter großes Glück“, hob Wilker hervor und überreichte ein kleines Erinnerungspräsent an den Jubilar und dessen Bruder Fred.

Im Namen der Landeskirche bedankte sich Landesposaunenwart Christian Fuchs herzlich bei Martin Eickmeyer und betonte: „Dass sich jemand 25 Jahre in so eine Pflicht nehmen lässt, ist heute nicht mehr selbstverständlich!“ Pastorin Stallmann bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde ebenfalls mit einem Blumengruß und lud zu einem kleinen Jubiläumsumtrunk im Anschluss an den Gottesdienst ein.