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Von Sassenberg nach Warendorf In die Pferdestadt

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Warendorf. Radfahren hält fit. Auch auf der Grenzgängerroute – als Radwanderkarte erhältlich bei den 12 daran liegenden Städten und Kommunen und dem Tourismusverband Osnabrücker Land. 152 abwechslungsreiche Kilometer liegen im südlichen Osnabrücker und nördlichen Münsterland. Wir stellen hier Etappe acht vor: Sassenberg–Warendorf (7,8 Kilometer).

Warendorf ist nicht nur Pferdestadt mit dem nordrheinwestfälischen Landesgestüt, weshalb Besucher an vielen Orten auf Pferdeskulpturen treffen. Doch ist nicht nur das im Jahr 1826 von Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. gegründete Gestüt einen Besuch wert. Die adrette historische Altstadt lädt nach dem Betreten durchs Münstertor zur Entdeckungstour.

Etwa 1200 Jahre alt ist die Geschichte Warendorfs. Sie datiert in der Karolingerzeit, der Zeit Karls des Großen. Als Handelsroute bot sie den Kaufleuten den Vorteil, dort eine Emsfurt queren zu können.

Der Marktflecken erhielt Stadtrechte und trat später der Hanse bei. Warendorfer Leinen war auch überregional gefragt. Eindrücke des Alltags im Zeitwandel gibt es im dezentral organisierten Stadtmuseum. Verschiedene Bauepochen zeigen die Altstadtgebäude am Marktplatz, hinter denen die Laurentiuskirche hervorragt.

Sehenswert sind beispielsweise die neoromanische Basilika der Marienkirche (circa 1911) und der gotische Kirchturm der alten Marienkirche (etwa 1200).

Wer mein,t genug geradelt und gelaufen zu sein, sollte eine Rast am Emssee am alten Arm der Ems einlegen. Ist er dann der Faszination des Wassers erlegen, kann er in der Pferdestadt auch die Prüfung für einen Bootführerschein ablegen.

Mehr Infos: www.grenzgaengerroute.de


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