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Nach 1:3 beim SV Brake steht BW 94 Papenburg unter Druck Zittern um den Ligaverbleib

Von Holger Szyska

Brake. Jetzt wird es ganz eng: Nur die um einen Treffer bessere Tordifferenz gegenüber Pewsum bewahrt BW 94 Papenburg nach einer 1:3 (0:1)-Pleite in Brake vor dem Absturz in die Abstiegszone der Fußball-Landesliga.

Zwar betont Trainer Wilfried Köther: „Wir können es weiter aus eigener Kraft schaffen.“ Doch er weiß: „Die Situation ist nicht einfacher geworden. Wir stehen am Mittwoch in Oythe unter Druck, etwas Zählbares mitzubringen.“ Dazu müsste BW 94 vor allem das Manko der schlechten Chancenverwertung beheben. Köther: „Wir machen einfach keine Tore.“

Sein Team sei auf dem unbeliebten Braker Kunstrasen „spielerisch klar besser gewesen“ und habe „das Spiel kontrolliert“, befand Köther. Doch während Stefan Renken (15.), Sören Sorge (16.) und Heiko Sandersfeld (25.) den Ball nicht im Netz unterbrachten, verwandelte der Braker Arthur Hoffmann einen umstrittenen Handelfmeter (45.). Köther: „Wir sind der Meinung, dass Stefan Renken von hinten gestoßen wurde und ihm der Ball deshalb an die Hand sprang.“

Zu einem „psychologisch ungünstigen Zeitpunkt“, so Köther, erhöhte André Jädtke kurz nach der Pause auf 2:0 (47.). Ein Missgeschick von Torwart-Routinier Frank Mülder führte kurz darauf zum 3:0 (52.). Zwar verkürzte Sören Sorge noch auf 1:3 (69.). Doch Heiko Sandersfeld (56., 78.), Christoph Andrees (85.) und vor allem Torben Lange (87., Lattenkreuz) und Sorge (88., Innenpfosten) fehlten entweder Kaltschnäuzigkeit oder Glück.