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„Ein Star wie Steffi Graf“Deutscher Golfsport soll von Martin Kaymers Erfolg profitieren

Von dpa

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dpa Frankfurt. Nach seinem Sensationssieg bei den US PGA Championships stehen die Sponsoren bei Martin Kaymer Schlange. Der 25-Jährige hat seine neue Rolle als Superstar erstaunlich schnell angenommen – und plant seine sportliche Zukunft mehr auf der US PGA Tour als in Europa.

Doch auch in der alten Heimat hat der Erfolg des Deutschen Begehrlichkeiten geweckt. Die Golf-Funktionäre wollen den Ryder-Cup 2018 nach Deutschland holen, doch die Auflagen sind hoch. Laut Stefan Quirmbach, Präsident der PGA of Germany, müsste in der Bewerbung unter anderem „größtes öffentliches Interesse“ am Golfsport nachgewiesen werden. Und da hoffe man auf das neue Zugpferd Kaymer.

Der ist sich der gestiegenen Verantwortung bewusst. „Ich hoffe nur, dass das Golf in Deutschland einen enormen Schub erhält. Ich versuche, es noch populärer zu machen und wie einst Bernhard Langer Kinder noch mehr für die Sportart zu inspirieren“, sagte er.

Egal, wo Kaymer 2011 spielen wird, erwartet Quirmbach eine „deutliche Steigerung des öffentlichen und medialen Interesses für den Golfsport in Deutschland schon per se“. Was dem 25-Jährigen gelungen sei, seiunglaublich. „Aber auch für unseren Golfsport istdas sensationell“, jubelt Quirmbach. „Er ist eherein Star auf dem Niveau wie Steffi Graf. Er wirkt für sich selber.“


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