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Mehr Geld ins System pumpen

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Steht die stationäre Altenpflege vor dem Aus? Nein, erklärten Experten bei einer Fachtagung im Gesundheitszentrum Bad Laer. Teilnehmer waren 100 Angehörige von Heim- und Pflegedienstleitungen sowie Pflegefachkräfte.

Moderiert wurde die Tagung von Professor Dr. Ingo Füsgen, Chefarzt der Geriatrischen Kliniken Wuppertal. Der Tenor der Veranstaltung: Stationäre Altenpflege hat Zukunft, "denn wegen der demografischen Entwicklung - immer mehr Menschen werden immer älter - wird zukünftig ein immenser Bedarf an kompetenter Pflege und Betreuung bestehen."

Allerdings sei es "5 vor 12". Deutlich wurde bei der Tagung, dass dringend Veränderungsprozesse zum Bürokratieabbau und für die Vernetzung und Kooperation der einzelnen Pflegeheime mit anderen Einrichtungen notwendig seien. Professor Dr. Manfred Haubrock von der Fachhochschule Osnabrück und Beauftragter des Studienganges Pflege- und Gesundheitsmanagement, referierte dabei zum Thema "Quo vadis stationäre Altenpflege?", während Katharine Müller, Pflegedienstleiterin der Blomberg-Klinik in Bad Laer, über "Qualitätsmanagement praxisnah: A und O für das Überleben einer Einrichtung" informierte.

Eine Podiumsdiskussion, an der unter anderem Michael Thomsen, Pflegedienstleiter von Haus Lechtenbrink Bissendorf, ein Oberarzt an der Klinik für Geriatrie am Klinikum Osnabrück und die SPD-Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt teilnahmen, schloss sich den Fachvorträgen an. Einig waren sich dabei alle Podiumsgäste, dass zwingend mehr Geld in das System eingespeist werden müsse. Dies könne zum Beispiel über Zusatzversicherungen geschehen.


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