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Schwerer Sturz in Neustadt/Dosse bremst Emsbürener Springreiter aus Lange Zwangspause für René Tebbel

Von Helmut Diers

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René Tebbel – hier beim Hallenspringfestival Werlte auf Kira Bell – zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu.René Tebbel – hier beim Hallenspringfestival Werlte auf Kira Bell – zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu.

Neustadt/Dosse. Endlich hat er wieder gute Pferde unter dem Sattel, da bremst ein schwerer Sturz (wir berichteten) beim CSI in Neustadt/Dosse den dreifachen Deutschen Meister René Tebbel (Emsbüren) aus. Das Mitglied des Emsland-Olympiakaders ist im Finale der Youngsterprüfung am Samstagabend vom Pferd gestürzt und zog sich dabei einen Oberschenkelhalsbruch zu.

Noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde Tebbel im Kyritzer Krankenhaus erfolgreich operiert. In einem Telefongespräch mit der Emslandsport-Redaktion machte Tebbel Angaben zu dem Sturz: „Ich kam im Sattel der Stute Come On Mia aus einer Kurve auf einen Steilsprung an der Bande zu. Die Stute bekam im Sprung eine Stange zwischen die Beine. Wir gingen beide zu Boden. Ich flog gegen eine Betoneinfassung, auf der die Bande montiert ist. Ich wusste gleich, das war’s.“

Man habe versucht, ihn aufzuheben, das sei nicht möglich gewesen. Tebbel, der nicht schnell mit Klagen zu Werke geht, musste lange auf einen Arzt warten, der eine schmerzlindernde Spritze setzte, bevor er nach Ksritz ins Klinikum gefahren wurde. Die Ärzte hätten gesagt, er werde „wohl drei bis vier Monate ausfallen“. Tebbel: „Dabei lief es gerade wieder so gut.“ Jetzt hofft er, dass er möglichst schnell zur Hedon-Klinik in Lingen verlegt wird. „Ich hoffe, schon Freitag.“

Dabei hatte es in Neustadt/Dosse ganz nach dem Geschmack des Emsbüreners begonnen – zweimal null Fehler in schweren Prüfungen mit dem Nachwuchscrack Light On. „Das war einfach super“, glaubte Tebbel da noch an weitere Erfolge im Land Brandenburg. Die Erfolge stellten sich auch ein bis zum Sturz. Mit Come On Mia hatte er vorher bereits Rang drei in einem schweren Springen erreicht. Den gleichen Rang nahm er im Sattel von Kolibris Firebird in einer schweren Prüfung (1,50 m) mit Siegerrunde mit.


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