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Rummenigge – moderat und hart Mehr Demokratie

Von dpa

Genf. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ist in seiner Auseinandersetzung mit Sepp Blatter wieder ein Stück auf den FIFA-Präsidenten zugegangen. „Ich hatte in der letzten Woche ein Telefonat mit Blatter. Ich wollte diesen aggressiven Ton eigentlich nicht treffen. Das war nicht fair ihm gegenüber“, sagte der Vorstands-Chef von Bayern München nach einer Versammlung der europäischen Club-Vereinigung ECA in Genf.

Rummenigge ist der Vorsitzende der 201 Mitglieder starken ECA und richtete in dieser Funktion auch einige deutliche Worte an die FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA. So fordern die Clubs von den Verbänden mehr Demokratie und Transparenz, ein Mitspracherecht bei der Erstellung des internationalen Terminkalenders und vor allem die schon lange thematisierten Entschädigungen für die Abstellung ihrer Nationalspieler. „Es ist an der Zeit, dass die Clubs mitbestimmen können. Ohne uns und unsere Spieler läuft das Geschäft nicht. Das haben die Verbände anzuerkennen“, meinte der 55-Jährige.