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Bergung von Ostsee-Fähre schwierig

Von dpa

Langeland. Eine Woche nach der Explosion auf der „Lisco Gloria“ vor Fehmarn sind die Löscharbeiten auf der havarierten Ostsee-Fähre in der Nacht zu Sonntag immer noch nicht abgeschlossen gewesen.

Es war erneut ein kleines Feuer auf dem Schiff ausgebrochen, teilte der diensthabende Kommandeur des dänischen Flottenkommandos mit. Die Einsatzkräfte waren den ganzen Sonntag damit beschäftigt, die Flammen zu löschen und den Schiffskörper weiter zu kühlen. Die Arbeiten der Bergungsteams werden aber nicht nur von neuen Brandherden und den hohen Temperaturen an Bord erschwert. Das Löschwasser im Rumpf der „Lisco Gloria“ beeinträchtigt die Stabilität des Schiffes und behindert dadurch die weiteren Löscharbeiten. Mit einer Schräglage von sieben Grad liegt die Fähre derzeit knapp vier Kilometer vor der dänischen Insel Langeland vor Anker. Wann die Fähre für eingehende Untersuchungen in die Fayard-Werft nach Odense geschleppt werden kann, war noch unklar. Auch dürfen Ermittler von deutschen Behörden und der Versicherung vorerst nicht auf das Schiff. Frühestens im Laufe der nächsten Woche könnten weitere Schritte unternommen werden, sagte ein Sprecher des dänischen Flottenkommandos am Sonntag.