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Kommentar: Bürgernah heißt transparent

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Erst der Ärger am Hunteburger Weg, jetzt die Humboldtstraße: Wo immer die Stadt eine Straße ausbaut, drängen die Anlieger auf eine preiswerte Lösung. Sie wissen genau, dass sie am Ende zahlen müssen.



Von Planern und Politikern darf erwartet werden, dass sie sparsam mit dem Geld ihrer Bürger umgehen. Wer für die Stadt Entscheidungen trifft, kommt aber nicht umhin, sich zuweilen gegen eine ganze Anliegergemeinschaft stellen. Zum Beispiel, weil es auch um Sicherheit, Lebensqualität oder Klimaschutz geht. Im Vordergrund muss immer die Frage stehen, was für die Stadt als Gesamtorganismus richtig ist.

Unterstellen wir einmal, dass die handelnden Personen diese Abwägung nach bestem Wissen und Gewissen treffen – oft begegnet ihnen ein tiefes Misstrauen.

Was wir brauchen, sind Politiker, die mutig genug sind, im Ausschuss dieselbe Position zu vertreten wie im Gespräch mit den Bürgern. Der Streit um den Hunteburger Weg macht deutlich, dass es der formalisierten Bürgerbeteiligung immer noch an Transparenz fehlt.


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