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,,Nur nicht unterschätzen"

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Nicht gereizt, aber durchaus energisch reagierte Chris Fleming auf den Ausdruck von Selbstverständlichkeit, der die Basketballer des TSV Quakenbrück zum vierten Spiel in der 2. Liga an diesem Dienstag (20 Uhr, Alte Waage) nach Braunschweig begleitet. ,,Ein Sieg? Schön wär’s. Auch wenn der Gegner von außen unterschätzt wird - ich glaube und bin mir sicher, dass wir es nicht tun", spricht der Coach für sich und seine Spieler vor dem Gang des ungeschlagenen Tabellenzweiten zum sieglosen Tabellendrittletzten.

Um so mehr setzt der Amerikaner auf die profihafte Einstellung seines Teams, das sich nach dem 77:66 vom Freitag Abend gegen Düsseldorf einen freien Samstag gönnte, sich am Sonntag und Montag sowie Dienstag mit Training, Videoanalyse und Besprechung auf den Aufsteiger SG Braunschweig genau vorbereitet(e) wie auf jeden anderen Gegner auch. ,,Wir nehmen die Gegner, wie sie kommen", sagt Fleming auch im Wissen um den angenehm gestalteten Spielplan, denn nach dem Vorjahresvorletzten sowie vier Neulingen zum ,,Einspielen" kommt erst am sechsten Spieltag mit Exmeister Rhöndorf ein renommierter Gegner, ehe zwei Spieltage später der augenscheinliche Ligahit gegen Schwelm auf dem Plan steht.

,,Es läuft für uns in diesem Jahr ganz gut", weiß Fleming den Vorteil der leichteren Gegner zum Auftakt zu schätzen im Vergleich zum Vorjahr, als sein auch damals personell verändertes Team am zweiten Spieltag bei Erstligaabsteiger BCJ Hamburg antreten musste, 73:79 verlor und damit ein Handicap verabreicht bekam. Davon wollen die ,,neuen Drachen" natürlich nichts wissen vor dem Gang nach Braunschweig, ,,auch wenn alle gegen uns als einen der Favoriten besser spielen", wie Fleming sich ist.

Dabei weiß der Coach um die Qualitäten der junge Braunschweiger, die mit Lorenz Manthey einen Toppwerfer haben (25 Punkte im Schnitt), der übrigens aufgrund seiner Doppelspiellizenz ebenso wie Jan Lipke und Dirk Mädrich auch zum Kader des Erstligisten TXU Braunschweig zählt. Seine Empfehlung im Oberhaus: Der 19-jährige Exhamburger landete nervenstark Sekunden vor Schluss den ,,Dreier" zum Triumph der Niedersachsen in Bamberg. Entspreched wissen die ,,Drachen", wozu die Braunschweiger in ihrer schnellen Spielweise mit Akteuren fähig sind, ,,die alle gefährlich schießen können, wenn man nicht aufpasst", wie Fleming betont.

Schließlich wollen Michael Jordan & Co. das verhindern, was Lesum Bremen (67:83 gegen Schwelm), Düsseldorf (66:77 in Quakenbrück), Paderborn (71:79 in Bremen) und Bremerhaven (80:92 gegen Lesum Bemen) schon hinter sich haben: die erste Niederlage. Am liebsten nicht nur in Braunschweig, sondern danach auch daheim gegen Wolfenbüttel (Samstag, 19.10.) und Rhöndorf (Freitag, 1.11.), doch an die nächsten Gegner sowie an die neben den ,,Drachen" noch ungeschlagenen Schwelmer Baskets als Kontrahent am 16. November denken die Quakenbrücker (noch) nicht, insbesondere nicht heute abend


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