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Glücksbringer in Massen für Soldaten in Kabul

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Großes Erstaunen rief Anfang des noch jungen Jahres das Öffnen der Pakete aus Fürstenau im Lager der Sanitätssoldaten in der afghanischen Hauptstadt Kabul hervor.

Eine kleine Schornsteinfegerfigur mit Glücksklee aus der Gärtnerei Johannes und Gerd Tensing (Haselünne) wurde als Neujahrsgruß aus der Heimat jedem einzelnen der etwa 80 Soldaten des Sanitätsregimentes 12 aus Fürstenau übergeben. Die Übergabe in Kabul erfolgte durch Hauptfeldwebel Andreas Lohe, Haselünner Bürger und momentan als Kompaniefeldwebel in Kabul.

Seit nunmehr Mitte November sind die Sanitätssoldaten aus der Pommern-Kaserne Fürstenau in dem über 5000 Kilometer entfernten Land am Hindukusch eingesetzt und freuen sich über jeden Gruß aus der Heimat. So war es dann auch keine Frage für Johannes und Gerd Tensing die Bitte von Hauptmann Herbert Gans, Leiter der Familienbetreuungsstelle Fürstenau, zu erfüllen und für jeden Soldaten im Einsatz einen lieben Glücksbringer für das neue Jahr zu übergeben.

Nach überstandenen Feiertagen ist für die Soldaten in Kabul wieder die Routine eingekehrt. Der Dienst - bisweilen über 12 Stunden täglich, selbstverständlich auch an den Wochenenden – stellt hohe Anforderungen an die Sanitäter. Riesengroß war deshalb die Freude über diesen recht ungewöhnlichen Neujahrsgruß aus Haselünne.

Die Nachsendung der Heimatzeitungen, wie Meppener Tagespost, Bersenbrücker Kreisblatt und weitere erscheint angesichts dieser Paketlieferung mittlerweile schon als Selbstverständlichkeit, auch wenn die Regionalzeitung immer die beliebteste Lektüre im Einsatzgebiet ist und immer schnell vergriffen ist, wie Lohe dem Bersenbrücker Kreisblatt berichtete.


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