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"Wir müssen das nicht verkaufen"

Das Grundstück gilt als Sahnestück für die Immobilienbranche: Weil die Strahlenklinik demnächst verlagert wird, stehen die Immobilienmakler jetzt schon Schlange, um sich das knapp einen Hektar große Areal zu sichern. Zwecklos, sagt Joachim Bovelet, Geschäftsführer der Paracelsus-Kliniken.

Nach dem Zeitplan der Paracelsus-Klinik soll die Strahlenklinik in etwa zwei bis drei Jahren zum Hauptsitz am Natruper Holz umgesiedelt werden. Die Stadt hat dafür die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Am 26. April will der Rat den Bebauungsplan verabschieden.

Da stellt sich die Frage nach der Folgenutzung für das Grundstück auf dem Westerberg. Stadtbaurat Jörg Ellinghaus sagt es ganz deutlich: Etwas anderes als eine Wohnbebauung halte er an diesem exponierten Standort nicht für sinnvoll.

Paracelsus-Geschäftsführer Bovelet will dem zwar nicht widersprechen, er sieht jedoch keine Eile: "Wir kümmern uns jetzt erst einmal um die Einhäusigkeit." In diesem Zusammenhang gebe es viele Fragen zu klären. Zu gegebener Zeit werde der alleinige Gesellschafter Manfred Georg Krukemeyer über das Grundstück an der Lürmannstraße entscheiden. Die Makler müssten sich noch gedulden. Und eines stehe auch fest: "Wir müssen das nicht verkaufen!"


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