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Joe Cocker in Bielefeld Hits und Nackenschläge

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Von Woodstock nach Bielefeld: Am Sonntag singt Joe Cocker in der Seidensticker-Halle. Foto: PRVon Woodstock nach Bielefeld: Am Sonntag singt Joe Cocker in der Seidensticker-Halle. Foto: PR

Bielefeld. Seine Stimme ist so einzigartig, sie wäre unter 1000 anderen Stimmen herauszuhören. Am Sonntag stellt Joe Cocker sein neues Album in der Seidensticker-Halle in Bielefeld vor.

Sein Album heißt „Hard Knocks“. Darin wirft der 66-Jährige einen Blick zurück auf sein Leben. Wann er die meisten Nackenschläge („Hard Knocks“) einstecken musste, verriet er dem Zeit-Magazin: in den 70er Jahren, als er zum Alkoholiker wurde. „Ich war damals förmlich entgleist; und wenn man in einer solchen Lage ist, ist es verdammt schwer, da wieder herauszukommen.“ In dieser Phase hat er einen 100000-Dollar-Scheck, der in einer Jeanstasche steckte, in die Waschmaschine geworfen.

Cocker blieb trotz vieler Hits und ausverkaufter Tourneen ein Mann aus dem Volk. Dass der gelernte Gasinstallateur den Ruhm nicht verkraftete, zeigt eine Episode, die er beim Woodstock-Festival erlebte. Mit einem total verglasten Bubble-Helikopter flog er über die Menschenmasse. „Zwei Jahre zuvor bestand die größte Menge, vor der ich gesungen hatte, aus 200 Menschen. Und jetzt, 1969 in Woodstock, waren es auf einmal 400000. Das war für einen Jungen aus Sheffield umwerfend.“

Seit 1987, als er mit dem Album „Unchain my Heart“ einen Riesen-Hit landete, bekommt Cocker keine Nackenschläge mehr. Auf „Hard Knocks“ singt Cocker Soul, Rock und gefühlvolle Balladen. Seine Stimme klingt wie damals, als er vor 41 Jahren in Woodstock „With a little help from my friends“ sang.

Joe Cocker, Seidensticker-Halle, Bielefeld, So., 21. 11., 20 Uhr, Eintritt: 48,90 Euro, Tel. 0521/9636-0


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