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EU: Der Artenreichtum im Erdreich ist bedroht Käfer, Würmer, Pilze

Von dpa

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Brüssel. In Nord- und Westdeutschland ist der Artenreichtum im Erdboden laut einer EU-Studie stark bedroht. Gefährdet sind Kleinstlebewesen wie Regenwürmer und Käfer sowie mikroskopisch kleine Pilze, Bakterien oder Einzeller. Das geht aus einem Atlas zur Bodenbeschaffenheit in der Europäischen Union hervor, den die EU-Kommission gestern vorstellte.

Grund dafür ist vor allem die intensive Landwirtschaft. Weitere Kriterien sind die Bevölkerungsdichte, Erosion, Umweltverschmutzung und Straßenbau.Die Beschaffenheit spielt für die Fruchtbarkeit und den landwirtschaftlichen Ertrag des Bodens eine wichtige Rolle. In der EU weist Großbritannien die meisten Probleme auf. Daneben ist auch das Erdreich in Nordfrankreich und vielen Gebieten der Benelux-Länder gefährdet. Spanien, Portugal, Bulgarien, Rumänien und Griechenland habenin puncto Bodenbeschaffenheit kaum Probleme.


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