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Gedenksteine erinnern in den Arenberger Wäldern an die Orkanschäden vom 13. November 1972

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Zur Erinnerung an die Orkanschäden vom 13. November 1972 hat die Arenberg-Meppen GmbH in ihren Waldgebieten im Emsland fünf Gedenksteine aufgestellt. Im Rahmen einer Revierfahrt mit einem Planwagen durch den ,,Eleonorenwald" bei Vrees, an der neben Förstern und Angestellten auch inzwischen pensionierte "Orkanförster" teilnahmen, wurde der örtliche Gedenkstein offiziell eingeweiht.

Der 2000 Hektar große ,,Eleonorenwald" sei damals einem Schwerpunkt des Sturmschadens gewesen, sagte der Geschäftsführer der Arenberg-Meppen GmbH, Forstdirektor Winfried Frölich. Der Text auf dem Findling solle ,,dauerhaft an die Leistung der Menschen bei der Beseitigung der Schäden durch den Orkan erinnern." Die Inschrift lautet: ,, In den Arenberger Wäldern räumten Waldarbeiter und Forstunternehmer 540.386 Festmeter Sturmholz und bepflanzten 3.347 Hektar Sturmschadensflächen mit 9.248.500 Bäumen." Neben dem Eleonorenwald finden sich weitere Gedenksteine im Forstort ,,Meyerei" in Dörpen, im ,,Papenbusch" in Meppen, im ,,Engelbertswald" in Geeste sowie im ,,Herzford" in Lingen-Schepsdorf. Stellvertretend für die unzähligen Beteiligten an der Beseitigung der Sturmschäden sind auf der Gedenkplatte die Namen des damaligen Forstdirektors (Heinz Blankenspeck) sowie der damaligen Revierförster (Oberforstwart Bernhard Altmeppen, Revieroberforstwart Clemens Niers sen., Oberforstwart Hans Boven, Oberförster Alfons Möhlenkamp, Revieroberforstwart Aloys Niers und Forstamtsinspektor Bernhard Suhl) genannt.


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