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Stärke um 5 bis 15 Prozent nachgelassen Bäume bremsen den Wind im Norden

Von dpa

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London. Der Wind bläst uns auf der Nordhalbkugel immer schwächer um die Ohren. Um 5 bis 15 Prozent habe seine Stärke in Bodennähe in den vergangenen 30 Jahren nachgelassen, berichten französische Atmosphärenforscher. Ein Teil dieses Effektes könnte auf das Konto steigender Bebauung und Vegetation gehen, schreiben die Forscher im britischen Fachjournal „Nature Geoscience“.

Die Stärke der Bodenwinde nehme auf allen Kontinenten der Nordhalbkugel ab, erläutert Robert Vautard vom Forschungszentrum für Klima und Umwelt (LSCE) in Gif-sur-Yvette. Vor allem Windspitzen werden weniger. Die genauen Ursachen dafür sind weiterhin unklar. Modellberechnungen zufolge könnten allgemeine Veränderungen in der Atmosphäre 10 und 50 Prozent dieser Abnahme erklären. Eine weitere große Rolle könnte die zunehmende Abbremsung am Boden spielen.


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