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Kuiter: Kooperation mit BP sehr positiv

Des Lobes voll waren nicht nur die Initiatoren der vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Kooperationsvereinbarung zwischen der BP Lingen und dem Bildungswerk des Lingener Handwerks, sondern auch die Auszubildenden: „Wir haben jederzeit einen Ansprechpartner, und die Ausbildung ist einfach nur toll“, betonte zum Beispiel der 21-jährige Mario Midden, der in Kürze die Prüfung zum Industriemechaniker ablegen wird.

Zuvor stellte Ansgar Kuiter in seiner Funktion als Vorsitzender des Lingener Bildungshandwerks gegenüber unserer Zeitung fest, dass „die Kooperation mit der BP sehr positiv“ zu bewerten sei, zumal die Kooperation völlig problemlos verlaufe.

Weitere Gesprächsteilnehmer im Bildungszentrum des Lingener Handwerks waren Norbert Kleine-Eggebrecht, Vorsitzender Geschäftsführung BP Lingen, Martin Suresch, Geschäftsführer BP Lingen, Andrea Dostal, Bereichsleiterin Human Ressources BP Lingen, Volker Suresch, Ausbildungsleiter BP Lingen, Stefan Möller, Betriebsratsvorsitzender BP Lingen, Heiner Pott, Oberbürgermeister, Horst Hagemann, Hauptgeschäftsführer des Bildungswerkes, Heiner Hoffschroer, Geschäftsführer des Bildungswerkes, und Hans-Bernhard Litmeyer als Ausbildungsmeister im Bildungswerk.

Nach Angaben von Kuiter gehört es zur Aufgabe des Bildungswerkes, die Vermittlung von Kernqualifikationen im Rahmen der betrieblichen Ausbildung von Auszubildenden der BP in den Berufsfeldern Industriemechaniker, Elektroniker für für Automatisierungstechnik und Bachelor of Engineering (TBW) zu übernehmen. Kuiter: „Wir halten für die Ausbildung nicht nur hervorragend ausgestattete Werkstätten und hoch qualifiziertes Personal vor, sondern können darüber hinaus flexibel auf die zu vermittelnden Inhalte und auf die Zahl der Auszubildenden reagieren.“

Zudem vertrat der Vorsitzende die Überzeugung, dass man auch durch Kooperationen mit weiteren Unternehmen dem bereits jetzt festzustellenden Fachkräftemangel erfolgreich begegnen könne.

Dass die BP mit dieser Kooperation „ins Schwarze getroffen“ habe, bestätigte auch Frau Dostal. Nicht nur die hohe Qualität der Ausbildung überzeuge, sondern auch die Möglichkeit, Berufskollegen anderer Unternehmen kennenzulernen, schärfe den Blick und fördere die eigenen Motivation und Lernbereitschaft.

„Es lohnt sich, demjenigen die Ausbildung zukommen zu lassen, der es am besten kann“, betonte auch Kleine-Eggebrecht.

Von einer „Win-win-Situation“ sprach auch Suresch, der darauf aufmerksam machte, dass der Bedarf an Facharbeitern gewaltig sei und die Ansprüche an die Ausbildung ständig wüchsen.

Als „ein Muster, das sich wiederholen sollte“, wertete der Oberbürgermeister die Kooperationsvereinbarung. „Es ist beispielgebend, wie die jungen Menschen hier ausgebildet werden, und das sollte auch Impuls für andere sein, über Kooperationen nachzudenken.“ Zudem stärke die hohe Qualität der Ausbildung auch den Wirtschaftsstandort Lingen.


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