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Tödliche Unfälle nach Schneefall

Von dpa

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Hannover. Dichtes Schneetreiben und Eisglätte haben Hunderte Autofahrer in Niedersachsen auf eine harte Probe gestellt. Auf der Autobahn 2 in Richtung Dortmund staute sich der Verkehr am gestern Morgenauf 20 Kilometer Länge, in der Nacht waren es bis zu 46 Kilometer gewesen. Mehrere Lastwagen waren an einer Steigung bei Bad Nenndorf ins Rutschen geraten und hatten sich quergestellt. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks versorgten die wartenden Autofahrer mit Decken und warmen Getränken. In Richtung Berlin kippte in Höhe der Ausfahrt Hannover/Herrenhausen ein Tanklaster um und blockierte die Fahrbahn.

Auf der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen ging zeitweise gar nichts mehr. In Rotenburg standen die Autos hier auf einer Länge von teilweise 35 Kilometern. Auf der A7 stellte sich gestern Nachmittag ein Lastwagen in Höhe Soltau auf spiegelglatter Fahrbahn quer. Die Fahrbahn in Richtung Hannover musste komplett gesperrt werden. Bei Munster starb ein 61-Jähriger, nachdem er auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen einen Lkw geprallt war. Ein 35 Jahre alter Mann starb auf der Kreisstraße 125 bei Bremervörde (Kreis Rotenburg), nachdem er auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und gegen einen Baum geprallt war.


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