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Biener Angreifer trifft fünfmal beim 6:1-Sieg in Friesoythe Die große Brode-Show

Von Holger Szyska

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Fünf Tore in Friesoythe: Dennis Brode. Foto: Doris LeißingFünf Tore in Friesoythe: Dennis Brode. Foto: Doris Leißing

Friesoythe. Er ist endgültig wieder da: Erstmals stand Dennis Brode gestern bei einem Punktspiel in der Startelf des Fußball-Landesligisten SV Holthausen/Biene – und prompt steuerte der Angreifer fünf Tore zum 6:1 (3:1)-Sieg des Spitzenreiters bei Hansa Friesoythe bei.

Seinen zuvor bei Eintracht Nordhorn zigfach bewiesenen Torinstinkt hat Brode nach seinem Kreuzbandriss nicht verloren. „Alo“ Weusthof: „Das Knie scheint stabil zu sein, er fühlt sich gut.“ Deshalb entschied sich der Trainer, den 29-Jährigen von Beginn an zu bringen.

Auch Abudi El-Khalil stand zum ersten Mal in der Startformation, musste allerdings wegen einer Wadenprellung ausgewechselt werden. Weusthof: „Er hat im Training nie nachgelassen, das habe ich belohnt. Außerdem wollte ich demonstrieren, dass im kleinsten Kader der Liga auch der 17. Mann wichtig ist.“ So fanden sich Sascha Wald und Manuel Wittmoser auf der Bank wieder. Zurück in die Startelf kam zudem Daniel Fock – weil sich Josef Arning im Training das Knie verdrehte. „Ich hoffe, die Untersuchung ergibt keine schlimme Diagnose“, so Weusthof.

Daran mochte gestern niemand denken. Mit Jubelgesängen im Bus feierte das Team das 6:1. Weusthof fand dennoch Ansätze zur Kritik: „Das Spiel war zu unruhig. Der Aufbau war gut, aber der finale Pass kam oft zu überhastet oder zu ungenau. Das soll den Sieg aber nicht schmälern, wir waren in allen Belangen überlegen.“

Den Schlusspunkt nach der großen Brode-Show (4., 14., 31., 55., 65.) setzte mit Uli Manemann ebenfalls ein ehemals Langzeitverletzter (78.). Friesoythe hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (7.).


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