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„Ich wollte selbst etwas tun“

Von Frederike Haar

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fhaa Melle. Die 27-jährige Handballerin Natascha Niederschelp, die bei den Eickener Damen aktiv ist, hat in Zusammenarbeit mit zwei Freundinnen, den Handballabteilungen der Eickener Spielvereinigung, dem Handballverein TSV GWD Minden und dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke ein Spendenturnier organisiert, um schwer kranke Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Heute gegen 18 Uhr geht es los!

Wie ist die Idee entstanden, in Eicken ein Spendenturnier zugunsten des Kinderhospizes durchzuführen?

„Nachdem ich auf die Homepage des Kinderhospizes Löwenherz in Syke gestoßen war, ließ die Sache mir keine Ruhe mehr. Es gab schon eine Spendenaktion eines Radiosenders, außerdem habe ich einen Bericht im Fernsehen gesehen, der mich sehr berührt hat. Ich wollte selbst etwas tun, etwas in die Gänge bringen, um den betroffenen Kindern in irgendeiner Form helfen zu können. In Syke ist dringend ein Anbau erforderlich, um neben der Kinderabteilung einen eigenen Trakt für Jugendliche einzurichten. Das muss finanziert werden – und dabei wollen wir gemeinsam einen Beitrag leisten. So entstand die Idee mit dem Benefizturnier, das heute, morgen und am Sonntag stattfinden wird.“

Am Freitag findet eine Begegnung zwischen dem Handball-Zweitligisten TSV GWD Minden und den ersten Eickener Herren statt. Wie kam der Kontakt zum Mindener Handballverein zustande?

„Mir schwebte schon länger vor, mal ein Turnier mit einem karitativen Zweck auf die Beine zu stellen. Günther Gieseking, meine Kontaktperson beim Mindener Handballverein, hatte gleich großes Interesse, doch im vergangenen Jahr war die Zeit zu knapp. Mit einer längeren Vorlaufphase hat es dieses Mal geklappt. Die Mindener sind Ende Mai aus der Bundesliga abgestiegen, sie hatten mit vielen verletzten Spielern zu kämpfen und haben eine lange und harte Saison hinter sich. Wir freuen uns, dass wir sie heute empfangen dürfen. Der Zeitpunkt ist ideal, die Mindener haben Spielpause, auch die Entfernung von rund 40 Kilometern ist gut zu bewältigen.

Einlass ist übrigens ab 18 Uhr in der Eickener Turnhalle im Segelfliegerweg, das Spiel wird um 19 Uhr angepfiffen. Am Samstag und am Sonntag spielt jeder gegen jeden: Drei A-Jugend-Teams, sechs Herrenteams und sechs Damenteams treten für den guten Zweck gegeneinander an.“

Ein Spendenturnier bringt eine gewaltige Menge organisatorischer Arbeit mit sich. Wie haben Sie das bewältigt?

Unsere Teamarbeit hat super funktioniert, alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen. Gemeinsam mit Sabrina Hagemann (24) habe ich mich im Vorfeld um die Organisation gekümmert.

Wir haben eng mit dem Vorstand der Eickener Spielvereinigung zusammengearbeitet. Eine Freundin aus Berlin, Claudia Kaase, hat die Plakate und Eintrittskarten für uns entworfen.


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