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In allen Sprachen, an allen Orten Goldenes Ordinationsjubiläum von Pastor Karl-Heinz Kuhlmann

<em>Karl-Heinz Kuhlmann</em> (links) konnte das 50. Ordinationsjubiläum feiern. Den Festgottesdienst hielt Superintendent Hans Hentschel. Foto: Erhard FrostKarl-Heinz Kuhlmann (links) konnte das 50. Ordinationsjubiläum feiern. Den Festgottesdienst hielt Superintendent Hans Hentschel. Foto: Erhard Frost

Arenshorst. Der frühere Arenshorster Pastor Karl-Heinz Kuhlmann feierte das goldene Ordinationsjubiläum. Dazu gab es einen Gottesdienst mit 200 Gästen.

Superintendent Hans Hentschel hielt den feierlichen Gottesdienst in der Johanniskirche zu Arenshorst, der von Posaunenchor und Gospelchor musikalisch umrahmt wurde. Rückblick: Kuhlmann, der gebürtig aus Pommern stammt, studierte nach dem Abitur 1955 evangelische Theologie, Geschichte und Philosophie.

Pastor Kuhlmann wirkte von 1963 bis 1996 als Nachfolger von Pastor Steinmetz 33 Jahre lang als Pastor in Arenshorst.

In die mehr als drei Jahrzehnte währende „Ära Kuhlmann“ fiel unter anderem der vollständige Umbau des 1770 erbauten Pfarrhauses. Neben der Pfarrwohnung enthielt es einen Gemeindesaal und mehrere Gruppenräume. 1970 erfolgte die Einweihung der außen und innen umfassend renovierten Kirche (neues Gestühl, neue Farbgebung) und der neuen Orgel (Johannes Wolfram).

Superintendent Hans Hentschel ging in seiner Predigt auf die Dreieinigkeit ein: Gott als Schöpfer und Vater aller Dinge, Gott als Sohn und Bruder alles Lebens und Gott als Heiliger Geist und absolut unsichtbarer Willen alles Guten in der Welt.

Hentschel unterstrich weiter, der Satz „Ich glaube, dass Christus sei mein Herr und Gott“ sei entscheidend, ganz gleich ob er von der Kanzel, am Sterbebett oder beim Tischgebet gesprochen werde. Dieser Satz gelte in allen Sprachen der Welt und an allen Orten, „in denen und an denen Sie, Bruder Kuhlmann, ihren Dienst in den 50 Jahren getan haben, die Sie als ordinierter Pastor arbeiten.“

An dem Konfirmationsspruch von Karl-Heinz Kuhlmann („Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: welcher ist Christus“) komme niemand vorbei. Hentschel: „Dass Ihnen über all den Jahren des Pfarrdienstes das Fundament wichtig war und auch in Zukunft wichtig sein wird, ist Grund zum Danken an Ihre und an Gottes Adresse.“

Die Geschichte der Kapelle zu Arenshorst geht bis auf das Jahr 1353 zurück, als Helenbert von der Horst und seine Frau Hille das Haus „to dem Mesenhole“ und einen Kotten dazu an den „Besitzer der Kapelle zu Arenshorst“ verkauften und dies beurkundet wurde. Der erste evangelische Pastor ist in der Chronik 1605 vermerkt: Nicolaus Bohnenkamp.


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