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„Erinnerungen an Fredemann aufrechterhalten“

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Der Träger des Wilhelm-Fredemann-Gedächtnispreises 2009 heißt Gerhard Stechmann. Während einer Feierstunde im Heimathaus in Neuenkirchen nahm der Heimatfreund die Auszeichnung aus der Hand von Jürgen-Eberhard Niewedde, den Vorsitzenden des Heimatbundes Osnabrücker Land (HBOL), entgegen. Die Übergabe erfolgte am 25. Todestag Fredemanns (1897–1984), der in Neuenkirchen lebte und wirkte und zu den bedeutenden Literaten des Osnabrücker Landes zählt.

„Gerhard Stechmann hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten immer wieder erfolgreich bemüht, die Erinnerung an den Neuenkirchener Bauernbürger, Dichter des Grönegaus und Verfechter der plattdeutschen Sprache aufrechtzuerhalten“, betonte Niewedde in seiner Laudatio. So habe der Geehrte bereits drei Jahre nach dem Tod des Autors die Biografie „Wilhelm Fredemann – über Leben und Werk“ herausgegeben und im Jahre 2007 mit Beharrungsvermögen durchgesetzt, dass in dem neu erstellten Heimathaus in Neuenkirchen eine Wilhelm-Fredemann-Stube eingerichtet worden sei – mit einer Vielzahl von Exponaten aus dem Nachlass des Schriftstellers. Darüber hinaus sei es Stechmann im Wesentlichen zu verdanken, dass im vergangenen Jahr ein Gröneberger Heimatheft mit dem Titel „Aus der Geschichte des Hofes und der Familie Im Frede“ erschienen sei – und nicht zuletzt habe der neue Preisträger in ungezählten Zeitungsartikeln und Fachaufsätzen auf die Bedeutung Fredemanns für die Region hingewiesen.

In weiteren Grußworten würdigten der Vorsitzende des Heimatvereins Neuenkirchen, Wilfried Buddenbohm, Melles stellvertretende Bürgermeisterin Christina Tiemann, Neuenkirchens Ortsbürgermeister Volker-Theo Eggeling, der Vorsitzende des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHB), Franz Buitmann, und der Chef des Heimatvereins Melle, Hartmut Wippermann, die Verdienste Stechmanns um die Heimatarbeit im Grönegau im Allgemeinen und in Neuenkirchen im Besonderen.

Auch der Ehrenvorsitzende des örtlichen Heimatvereins, Kurt Liebich, ergriff das Wort – verbunden mit einem launigen Schlussakkord: „Stechmann ist der größte Preisträger, der diese Auszeichnungen bislang entgegengenommen hat. Denn wer kann schon wie er ein stattliches Körpermaß von 1,92 Metern aufweisen?“


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